Grüne Welle in Chemnitz? Darum klappt's noch nicht

Chemnitz - Anfahren, bremsen, wieder warten: Warum klappt es in Chemnitz nicht überall mit der grünen Welle? Laut Baubürgermeister Thomas Kütter (50, parteilos) ist nur etwa die Hälfte der Chemnitzer Ampeln in solche Schaltungen eingebunden.

Auf der "Stolli" sind die Ampeln laut Rathaus aufeinander abgestimmt - hier Kreuzung Scheffelstraße.  © Sven Gleisberg

Grüne Wellen gibt es beispielsweise auf der Leipziger, Zwickauer, Neefe- und Stollberger Straße. Das Ziel reicht weiter: "Generell wird angestrebt, sämtliche Ampelanlagen im Hauptstraßennetz koordiniert zu betreiben", so Kütter.

Doch freie Fahrt lässt sich nicht überall organisieren. Auch Fußgänger und Radfahrer sollen nicht endlos warten, Busse und Bahnen Vorrang bekommen und Nebenstraßen nicht verstopfen.

Deshalb sei eine grüne Welle "nicht überall, mitunter nur auf Teilabschnitten oder nur in einer Fahrtrichtung möglich".

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Zusätzlich können Baustellenampeln die Abstimmung unterbrechen. Und auch das Tempo muss passen: Laut Rathaus funktioniert die grüne Welle nur, wenn die zulässige Höchstgeschwindigkeit eingehalten wird.

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