Chemnitz - Auf der neonatologischen Intensivstation des Klinikums Chemnitz gehören kleine gehäkelte Kraken mittlerweile zum Alltag. Zum zweiten Mal hat Lena Rossa selbst gehäkelte Quallen und Kuschelkraken an die Station gespendet.
Die Kraken geben den Frühgeborenen Geborgenheit und erinnern sie an die vertraute Nabelschnur im Mutterleib.
Gleichzeitig bieten sie eine sichere Alternative zu den lebensnotwendigen Schläuchen und Sonden, nach denen die Babys reflexartig greifen.
"Wir beobachten oft, wie sich Herzfrequenz und Sauerstoffsättigung stabilisieren und die Babys seltener nach ihren Sonden greifen", erklärt Pflegebereichsleiterin Katrin Höpner.
Für Rossa ist die Spende persönlich. Vor fünf Jahren wurde ihre Tochter Elly vier Wochen lang auf der Station versorgt. Mit ihren Handarbeiten möchte sie nun anderen Familien etwas von der Geborgenheit zurückgeben, die sie selbst erfahren hat.