Spar-Paradies in Deutschland! In dieser Stadt zahlen Studenten am wenigsten Miete

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Von Jennifer Kramer

Chemnitz - Wohnen wird für Studenten immer teurer – in Ostdeutschland ist die Lage aber entspannter als im Westen. Das geht aus dem MLP Studentenwohnreport hervor, der in Kooperation mit dem Institut der deutschen Wirtschaft (IW) erstellt wurde.

Der Blick über den Chemnitzer Kaßberg: Auch hier finden Studenten vergleichsweise günstige Wohnungen. Der Stadtteil glänzt mit seinen Jugendstil- und Gründerzeithäusern.
Der Blick über den Chemnitzer Kaßberg: Auch hier finden Studenten vergleichsweise günstige Wohnungen. Der Stadtteil glänzt mit seinen Jugendstil- und Gründerzeithäusern.  © Kristin Schmidt

Die Bafög-Wohnkostenpauschale von 380 Euro reiche von allen untersuchten deutschen Universitätsstädten nur in Chemnitz aus, um die Wohnkosten zu decken. Hier kostet ein WG-Zimmer im Schnitt 222 Euro und eine Studentenwohnung im Schnitt 277 Euro.

Die zweitgünstigste Universitätsstadt ist laut dem Wohnreport Magdeburg. Hier liegt zwar ein WG-Zimmer mit 336 Euro noch im Rahmen der Bafög-Wohnkostenpauschale, eine Einzimmerwohnung mit 393 Euro aber leicht darüber. 

Im Bundesdurchschnitt kostet ein WG-Zimmer 513 Euro und eine Studentenwohnung 567 Euro. Alle Universitätsstädte in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen, die in dem Report untersuchten wurden, liegen unter diesem Durchschnitt.

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In Leipzig zahlt man 444 Euro für ein Zimmer und 454 Euro für eine Wohnung. In Jena und Dresden müssen Studenten dagegen im Schnitt schon über 500 Euro für ihre Wohnungen und über 460 Euro für ihre Zimmer bezahlen.

Im Vergleich zum Vorjahr sind die Wohnkosten bundesweit um 2,6 Prozent gestiegen.

Mieten-Wahnsinn: Studenten von Wohnkosten überlastet

Unter anderem in Berlin müssen Studenten für eine WG oder Wohnung tief in die Tasche greifen.
Unter anderem in Berlin müssen Studenten für eine WG oder Wohnung tief in die Tasche greifen.  © Sebastian Gollnow/dpa

Für den Osten ist dabei kein einheitlicher Trend zu erkennen: Während die Mieten in Leipzig im Vergleich zum Vorjahr sogar um rund zwei Prozent sanken, ist Wohnen in Magdeburg laut dem Report um fast sechs Prozent teurer geworden seit dem vergangenen Jahr.

Im MLP Studentenwohnreport hieß es: "Studierende mit eigener Haushaltsführung gaben 2025 laut Statistischem Bundesamt durchschnittlich rund 54 Prozent ihres verfügbaren Haushaltseinkommens für Wohnen aus, mehr als doppelt so viel wie die Gesamtbevölkerung."

In der Spitzenreiterstadt München etwa zahlen Studierende im Durchschnitt 882 Euro für eine Wohnung und 849 Euro für ein WG-Zimmer.

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In Hamburg zahlen Studenten für ein WG-Zimmer im Schnitt über 730 Euro.

Titelfoto: Kristin Schmidt

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