Wird dieses Areal in Chemnitz zum zweiten Konkordiapark?

Chemnitz - Drumherum ist alles fertig - jetzt soll unter dem Eisenbahn-Viadukt an der Annaberger Straße in Chemnitz auch Leben einziehen. Eine Petition fordert Spielplätze, Sportflächen und einen Skatepark unter der historischen Eisenbahnbrücke. Vorbild: der Konkordiapark.

Viel Platz zwischen den Stahlstützen: Der Blick von der Fußgängerbrücke zeigt die Freiflächen unter dem Bahnviadukt.  © Ralph Kunz

Rund um das "Tor zum Stadtpark" ist schon alles schick, Bänke und Tischtennisplatte stehen schon. Doch dem Initiator, der im städtischen Petitionsportal als "TomF" auftritt, reicht das nicht. Er verweist auf neue Wohnungen in der Nachbarschaft und fehlende Freizeitangebote für Familien.

Die Brücke biete "sowohl Regenschutz als auch Schatten". Darunter könnte gekickt, geklettert, Basketball gespielt oder geskatet werden. Sein Wunsch: "eine dauerhafte öffentliche Nutzung dieser Freiflächen".

Im Rathaus gibt es dafür bislang keine Pläne. Die Stadt erklärt auf TAG24-Anfrage: "Die Fläche unter dem Viadukt ist nicht Eigentum der Stadt Chemnitz, Planungen sind seitens der Stadt Chemnitz nicht vorgesehen."

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Abheben im Konkordiapark: Ein BMX-Fahrer zeigt einen Sprung über die Betonkante.  © Uwe Meinhold

Eine Bewertung will das Rathaus noch nicht abgeben: Da die Unterschriftensammlung noch laufe (bis Januar 2027) und die Entscheidung dem Stadtrat obliege, könne die Stadt "inhaltlich nicht vorgreifen".

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