Marode Gerätehäuser und alte Fahrzeuge: Chemnitzer BSW macht Druck für Feuerwehr-Investition

Chemnitz - Mit Blick auf die brisante Mängelliste der städtischen Feuerwehr in Chemnitz macht nun das BSW Druck.

Der Chemnitzer Ronny Kupke (49) führt die BSW-Landtagsfraktion und will bei den Investitionen in die Feuerwehren Druck machen.  © Sebastian Kahnert/dpa

Die Chemnitzer Landtags-Abgeordneten Ronny Kupke (49) und Nico Rudolph (37) wollen in Dresden ein Investitionspaket durchsetzen. Damit solle der jahrelange Sanierungsstau in Sachsen endlich abgebaut werden.

Hintergrund sind marode Gerätehäuser, alte Fahrzeuge, fehlende Notstromversorgung und teure Spezialtechnik. Knapp 40 Millionen Euro würde die Gesamt-Modernisierung allein in Chemnitz kosten.

Das BSW verlangt einen verbindlichen Ausbau- und Finanzierungsplan bis mindestens 2030.

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Die 1906 eröffnete Hauptwache an der Schadestraße ist Hauptsitz der Chemnitzer Feuerwehr.  © Uwe Meinhold

Für Chemnitz reicht dies der Ratsfraktion noch nicht. Sie will eine volle Förderung wichtiger Feuerwehrbauten, damit die Stadt keinen Eigenanteil zahlen muss.

Ganz oben steht der schnellstmögliche Bau einer Turnhalle für die Berufsfeuerwehr in der Innenstadt.

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