"Wir wollen weg von der reinen Autostadt": 33 Chemnitzer wollen für die Linke ins Rathaus

Chemnitz - Vier Monate vor der Stadtratswahl haben die Chemnitzer Linken Programm und Kandidaten vorgestellt. Demnach geht die Partei mit 33 Bewerbern für die Mandate ins Rennen, darunter sind auch sechs Parteilose.

Am neuen Bürgerpark in Gablenz: Jannik Starcke (19) tritt in diesem Jahr für die Linke erstmals zu den Kommunalwahlen an.
Am neuen Bürgerpark in Gablenz: Jannik Starcke (19) tritt in diesem Jahr für die Linke erstmals zu den Kommunalwahlen an.  © Ralph Kunz

"Wir starten in das Wahljahr 2024 mit dem klaren Anspruch, drittstärkste Partei in Chemnitz zu bleiben", sagt Stadtverbands-Chef Tim Detzner (44). "Dabei setzen wir auf einen bunten Mix aus Erfahrung und frischem Wind."

Der jüngste Newcomer für die Linke ist Jannik Starcke (19), der für Heiko Schinkitz (67) in den Stadtrat nachrücken will: "Unsere Partei vollzieht einen Generationswechsel. Außerdem braucht es bei dem derzeitigen Rechtsruck Menschen, die Verantwortung übernehmen."

Inhaltlich will Starcke vor allem mehr kulturelle Angebote für junge Chemnitzer schaffen und den ÖPNV weiter verbessern.

Viel Diskussionsbedarf am Mittwoch im Chemnitzer Stadtrat
Chemnitz Politik Viel Diskussionsbedarf am Mittwoch im Chemnitzer Stadtrat

Ins Kommunalwahlprogramm hat sich die Linke "einen grundsätzlichen Wandel in der städtischen Verkehrspolitik" geschrieben.

Stadtverbands-Chef Tim Detzner (44) sagt, eine Stadt muss so sein, dass ältere Menschen auch ohne Auto einkaufen können.
Stadtverbands-Chef Tim Detzner (44) sagt, eine Stadt muss so sein, dass ältere Menschen auch ohne Auto einkaufen können.  © Uwe Meinhold

Tim Detzner: "Wir wollen weg von der reinen Autostadt, hin zu einem bunten Mobilitätsmix in Chemnitz. Die Stadt muss so sein, dass ältere Menschen auch ohne Auto einkaufen können."

Titelfoto: Uwe Meinhold

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