Am Wochenende flogen die Fäuste: Mächtig was los an Dresdens Bahnhöfen

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Dresden - Ein ereignisreiches Wochenende liegt hinter den Beamten der Bundespolizei in Dresden. Gleich dreimal kam es an verschiedenen Bahnhöfen zu körperlichen Auseinandersetzungen.

Vor dem Bahnhof Dresden-Neustadt kam es zu einer gewaltsamen Auseinandersetzung. (Archivfoto)
Vor dem Bahnhof Dresden-Neustadt kam es zu einer gewaltsamen Auseinandersetzung. (Archivfoto)  © Holm Helis

Der erste Einsatz wartete laut Bundespolizei in den frühen Morgenstunden am vergangenen Samstag.

Ein Zugführer (46) hat am Haltepunkt Dresden-Friedrichstadt zwei Männer dabei beobachtet, wie sie Graffiti an die Waggons sprühten. Als er die beiden zur Rede stellen wollte, holte einer der beiden aus und schlug den 46-Jährigen.

Die Beamten konnten wenig später die beiden jungen Männer (22 und 25) in unmittelbarer Nähe zum Tatort ausfindig machen. Zwar versuchten die Deutschen zu fliehen, doch die Ordnungshüter konnten sie dingfest machen und kontrollieren. Unter anderem fanden sie 21 Sprühdosen sowie weitere "sprayertypische Utensilien" im Besitz der Männer.

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Das zweite Mal wurden die Beamten gegen 14.40 Uhr wegen einer Auseinandersetzung auf dem Schlesischen Platz gerufen. Dort hatte ein Mann (46) mit seiner Faust auf eine Frau (45) eingeschlagen.

Als die Beamten dazwischengehen wollten, versuchte sich die Deutsche zunächst selbst zu verletzen. Als die Polizisten die Frau davon abhalten wollten, schlug und trat sie nach den Helfern.

Gleichzeitig schrie der 46-Jährige die Beamten an und versuchte zu flüchten. Bei einer nachfolgenden Kontrolle versuchte er ebenfalls, die Polizisten zu schlagen.

Die beiden Störenfriede wurden noch vor Ort an die Landespolizei übergeben.

Mann stiehlt Lebensmittel und geht auf DB-Sicherheitsmann los

Die dritte Auseinandersetzung fand in der Eingangshalle des Bahnhofs statt. Die Mitarbeiter der DB-Sicherheit haben dem 21-Jährigen ein zweijähriges Hausverbot ausgesprochen. (Archivfoto)
Die dritte Auseinandersetzung fand in der Eingangshalle des Bahnhofs statt. Die Mitarbeiter der DB-Sicherheit haben dem 21-Jährigen ein zweijähriges Hausverbot ausgesprochen. (Archivfoto)  © Holm Helis

Am Sonntagabend wurde ein 21-jähriger Algerier in einem Supermarkt im Bahnhof Neustadt von zwei Mitarbeitern des Sicherheitsdienstes (beide 35) angesprochen, nachdem diese gesehen hatten, wie er ohne zu bezahlen mit zwei vollen Tüten aus dem Laden gehen wollte.

Der 21-Jährige versuchte zu fliehen, wurde festgehalten und ging anschließend auf die Mitarbeiter los, wobei er einen würgte und ins Gesicht schlug und den anderen ebenfalls attackierte.

Eine Bundespolizeistreife konnte den Prügler überwältigen. Gegen ihn wird nun wegen Diebstahls und Körperverletzung ermittelt.

Titelfoto: Holm Helis

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