Artistin fliegt in "Hänsel und Gretel"-Neuinszenierung als Dämon über die Bühne

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Dresden - Es ist ihre erste Bösewicht-Rolle - und die macht ihr unglaublichen Spaß: Nina Kemptner spielt in der neuen Inszenierung der Humperdinck-Oper "Hänsel und Gretel" an der Operette den bösen Dämon der Hexe. Dafür schwebt und rauscht die Tänzerin und Artistin am Flying Pole durch den Bühnen-Himmel. Premiere wird am 7. November gefeiert.

Tänzerin und Artistin Nina Kemptner trainiert am Flying Pole für die "Hänsel und Gretel"-Inszenierung.
Tänzerin und Artistin Nina Kemptner trainiert am Flying Pole für die "Hänsel und Gretel"-Inszenierung.  © Petra Hornig

Für ihre ungewöhnliche Rolle trainiert Nina Kemptner seit März täglich. "Ich habe vorher noch nie am Flying Pole gearbeitet. Ich trainiere besonders Bauch und Rücken, die Beweglichkeit in den Schultern und die Griffkraft", verrät Nina, bevor sie sich in die Luft erhebt.

Auf der Bühne agiert sie in vier bis fünf Metern Höhe. Nicht nur einmal. "Ich bin in der Inszenierung durchgehend im Einsatz."

Oft kommt sie dabei aus dem Nichts - so wirkt es zumindest auf die Zuschauer, wenn der schwarz gekleidete Dämon hinter den Kulissen aus zwölf Metern Höhe herabgelassen wird oder auch wieder verschwindet.

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Eine Schlaufe am Handgelenk ist dabei ihre einzige Sicherung. Für Nina ist das kein Risiko, sie hat schon ganz andere, schweißtreibende Herausforderungen gepackt - als Kandidatin in der RTL-Show "Ninja Warrior Germany".

Nina Kemptner zeigt ihr schwarzes Kostüm, in dem sie als Dämon durch die Lüfte schwebt.
Nina Kemptner zeigt ihr schwarzes Kostüm, in dem sie als Dämon durch die Lüfte schwebt.  © Petra Hornig
In der Operette feiert am 7. November "Hänsel und Gretel" Premiere.
In der Operette feiert am 7. November "Hänsel und Gretel" Premiere.  © Thomas Türpe

"Ich freue mich sehr auf meinen Einsatz als Hexendämon", sagt Nina. "Hänsel und Gretel habe ich bisher nur als klassische Inszenierung angeschaut."

Doch in der Bearbeitung von Intendantin Kathrin Kondaurow ist einiges anders: Die Kinder sind vernachlässigt, berauschen sich an Videospielen und Fast Food. Das Kinderlied "Brüderchen, komm tanz mit mir" wird als K-Pop-Version getanzt, choreografiert von Kondaurows Tochter Helene.

Titelfoto: Bildmontage: Petra Hornig

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