Dresden - In der Nacht zu Freitag lieferte sich die Polizei eine Verfolgungsjagd auf der A4! In Dresden konnten die Beamten den mutmaßlichen Autodieb schließlich stellen.
Wie die Polizeidirektion Dresden mitteilte, war ein 25-jähriger Pole gegen 1.30 Uhr mit einem Jeep Wrangler auf der A4 in Richtung Dresden unterwegs.
Als Beamte der Autobahnpolizei Chemnitz den Wagen kontrollieren wollten, dachte der Fahrer jedoch gar nicht daran anzuhalten. Stattdessen fuhr er ohne Rücksicht auf Andere davon.
Die Polizisten nahmen umgehend die Verfolgung auf. Dabei versuchte der Pole sogar, den Streifenwagen von der A4 zu drängen - ohne Erfolg.
An der Abfahrt Dresden-Neustadt verließ der Jeep schließlich die Autobahn. Als der 25-Jährige von der Kötzschenbroder Straße in Richtung Lommatzscher Straße abbiegen wollte, verlor er jedoch die Kontrolle über seinen Wagen.
Nachdem er gegen das Geländer einer Haltestelle sowie gegen einen Stromkasten gekracht war, kam das Fahrzeug schließlich zum Stehen.
Pole mit gestohlenem Wagen unter Drogeneinfluss und ohne Führerschein unterwegs
Doch der Fahrer gab immer noch nicht auf: Er flüchtete in ein angrenzendes Wäldchen und versteckte sich dort vor den Beamten.
Die Polizisten umstellten das Gebiet sofort. Wenig später gelang es einem Spürhund, den Mann aufzuspüren.
Bei der Überprüfung des Jeeps machten die Polizisten eine weitere Entdeckung: Das Fahrzeug war rund zwei Stunden zuvor in Regensburg gestohlen worden! Auch die Kennzeichen waren nicht vergeben.
Der Mann konnte schließlich festgenommen werden. Dabei stellte sich heraus, dass er während der Fahrt unter dem Einfluss von Amphetaminen gestanden hatte und zudem keinen Führerschein besaß.
Gegen den 25-Jährigen wird nun unter anderem wegen Diebstahls, Gefährdung des Straßenverkehrs, Fahrens ohne Fahrerlaubnis sowie Urkundenfälschung ermittelt.