Dresden - Ein 43 Jahre alter Deutsch-Brite könnte bald vor dem Strafrichter landen. Der Mann soll am 29. Juli dieses Jahres in der Notaufnahme der Dresdner Uniklinik ausgerastet sein.
Ihm wird vorgeworfen, gegen 23 Uhr an besagtem Tage, einen Security-Mitarbeiter (63) getreten und mit der Faust ins Gesicht geschlagen zu haben.
Wie die Staatsanwaltschaft Dresden mitteilte, sei der Beschuldigte verärgert darüber gewesen, dass ihm eine Aufnahme als Notfall verwehrt wurde. Das Klinik-Personal habe jedoch keinen medizinischen Notfall erkennen können.
Die Staatsanwaltschaft hat jetzt eine Anklageschrift wegen Körperverletzung beim Amtsgericht Pirna eingereicht.
Am Gericht im Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge besteht sowieso noch ein offenes Verfahren gegen den Deutsch-Briten wegen des Verdachts des tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte und gefährlicher Körperverletzung. Beide Verfahren sollen jetzt zusammen verhandelt werden.
Das Pirnaer Amtsgericht muss nun über die Zulassung der Anklage, die beantragte Verbindung der zwei anhängigen Fälle und die Eröffnung des Hauptverfahrens entscheiden sowie einen Verhandlungstermin bestimmen.
Der 43-Jährige ist erheblich und auch einschlägig vorbestraft, den jüngsten Tatvorwurf bestreitet er.