"Katzenmann" verbreitet Angst in Dresden: Polizei warnt vor "Cat in the Hat"
Dresden - Ein Phänomen aus den sozialen Netzwerken hat Dresden erreicht. In Gorbitz berichten Anwohner von einer bewaffneten Person, die sich als Katze verkleidet hat.
Der "Katzenmann" geht um: Gegenüber TAG24 berichten Anwohner von einer gruseligen Gestalt, die bei Eltern und Kindern für Angst und Schrecken sorgt.
Der Polizeidirektion Dresden sind bislang zwei Fälle bekannt, die sich im Stadtteil Gorbitz zugetragen haben.
Demnach wurde eine als "The Cat in the Hat" (eine Figur aus einem Kinderbuch) verkleidete Person am Mittwoch gegen 13.45 Uhr in einem Hinterhof am Wölfnitzer Ring gesehen. Die Person trug ein Messer.
Am Donnerstagmorgen berichteten Schüler, sie hätten eine ebenso verkleidete Person vor einer Grundschule an der Stollestraße gesehen. Auch diese Person soll ein Messer getragen haben.
In beiden Fällen ging die Person davon, nachdem sie gesehen wurde. Dem Anschein nach geht es dem oder den Tätern nicht darum, Menschen zu bedrohen oder zu verletzen, sondern sie zu erschrecken.
Die Polizei nimmt die Vorfälle ernst. Der Streifendienst des betroffenen Reviers Dresden-West wurde bereits sensibilisiert und wird künftig auf derart verkleidete Personen achten.
Wer eine als Katze verkleidete Person sieht, wird gebeten, Abstand von ihr zu halten und die Polizei zu informieren.
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"Cat in the Hat": Viraler Trend aus den USA erreicht Dresden
Bereits im Sommer sorgte der Trend in den USA für Schlagzeilen, nachdem er im September erstmals auch Ostdeutschland erreicht hat. Bei dem Phänomen, das über TikTok und andere soziale Medien verbreitet wird, werden Personen in Katzenkostümen und mit rot-weißem Hut vor Schulen oder Wohngebäuden gesichtet.
Eigentlich soll der Kater, der auch aus dem Film "The Cat in the Hat" ("Ein Kater macht Theater", 2003) bekannt ist, Kinder zum Lachen bringen. Nun geht er jedoch als Grusel-Katze um.
Titelfoto: Carsten Rehder/dpa, privat
