Dresden - Es war erneut ein arbeitsreiches Wochenende für die Einsatzkräfte der Bundespolizei. Mehrere Diebstähle an Dresdens Bahnhöfen riefen die Beamten auf den Plan. Für einen Täter ging es direkt in den Knast.
Bereits am frühen Freitagabend mussten Polizisten einen randalierenden Mann am Hauptbahnhof bändigen. Ein 23-Jähriger hatte versucht, einige Waren unauffällig aus einem Supermarkt zu schmuggeln, ohne vorher zu bezahlen. Doch der Ladendetektiv kam ihm auf die Schliche.
Als er den jungen Afghanen konfrontierte, gerieten die beiden Männer in einen Streit. Der Dieb schlug dem Detektiv mit der Faust zweimal gegen den Brustkorb und versuchte dann zu flüchten.
Doch herbeigerufene Bundespolizisten konnten den 23-Jährigen vorübergehend festnehmen. Bei seiner Überprüfung stellte sich heraus, dass die Dresdner Staatsanwaltschaft bereits wegen des besonders schweren Falles des Diebstahls gegen ihn ermittelte.
Nach Angaben der Polizei soll der junge Mann inzwischen wieder auf der Flucht sein. Die Ermittlungen gegen ihn laufen.
Nach Ladendiebstahl geht es direkt in den Knast
Mit einem ähnlichen Fall waren Bundespolizisten am Sonntagabend am Neustädter Bahnhof beschäftigt, auch dort fassten sie einen 46-jährigen Ladendieb.
Gegen den Deutsch-Polen lag ein Haftbefehl der Dresdner Staatsanwaltschaft vor. Er wurde zu einer Freiheitsstrafe von 30 Tagen verurteilt, hätte diese aber umgehen können, wenn er eine Geldstrafe von 900 Euro gezahlt hätte.
Weil der Mann die Summe aber vor Ort nicht aufbringen konnte, ging es für ihn direkt in die JVA Dresden.