Reizgas-Verdacht an Dresdner Schule: Noch immer unklar, was dahinter steckt

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Von Jasmin Beisiegel

Dresden - Nach dem mutmaßlichen Reizgasvorfall an einer Dresdner Schule mit 20 verletzten Schülern sind die Hintergründe weiter unklar.

An der Schule lief ein Großeinsatz, nachdem zahlreiche Schülerinnen und Schüler über Reizhusten geklagt hatten.
An der Schule lief ein Großeinsatz, nachdem zahlreiche Schülerinnen und Schüler über Reizhusten geklagt hatten.  © Katharina Kausche/dpa

Es gebe bislang keine konkreten Hinweise auf einen bestimmten Stoff oder eine Straftat, sagte ein Sprecher der Polizei. Die Ermittlungen wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung laufen demnach weiter. "Wir wollen dem nachgehen und versuchen rauszubekommen, wieso es zu diesem Vorfall kam."

Am Montag hatte eine große Anzahl von Schülerinnen und Schülern an einer Oberschule im Dresdner Stadtteil Strehlen über Husten, Kopfschmerzen, Schwindel und Reizungen der Atemwege geklagt.

Die Feuerwehr berichtete von 101 betroffenen Personen. Das Schulgebäude wurde vollständig evakuiert, rund 440 Personen wurden ins Freie gebracht und untersucht. 20 Schüler im Alter von elf bis 16 Jahren mussten in Dresdner Krankenhäusern behandelt werden.

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Im Rahmen der Ermittlungen prüft die Polizei, ob Reizgas oder Reizstoffe in dem Schulgebäude versprüht wurden.

In der Vergangenheit gab es laut Angaben des Sprechers ähnliche Vorfälle, die sich im Nachhinein als Schülerstreich entpuppten oder bei denen die Ermittler einen technischen Defekt als Ursache ausmachten. "In dem aktuellen Fall haben wir da aber noch keinerlei Hinweise."

Titelfoto: Katharina Kausche/dpa

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