Super-Speicher der TU-Dresden geplündert! Internationale Bande geschnappt

Dresden - Wenigstens sind die mutmaßlichen Täter gefasst, doch der Schaden ist noch immer nicht endgültig behoben: Durch zwei Einbrüche in Kringelsdorf legten eine europaweit agierende Diebesbande eine Art Riesenschwungrad der Technischen Universität Dresden lahm.

Im Januar legte eine internationale Einbrecherbande den rotationskinetischen Speicher in Kringelsdorf lahm.
Im Januar legte eine internationale Einbrecherbande den rotationskinetischen Speicher in Kringelsdorf lahm.  © Michael Kretzschmar/TU Dresden

Gleich zweimal schlugen Einbrecher im Boxberger Ortsteil Kringelsdorf zu: Brachen sie das erste Mal Container auf, war es das zweite Mal eine Lagerhalle: Technik und Buntmetalle verschwanden, zurückblieb ein Schaden von 200.000 Euro zurück.

"Im Umfeld der Anlage war der Schaden so groß, dass die Forschung bis jetzt unterbrochen werden musste", sagt TU-Sprecher Konrad Kästner (47) zu TAG24 "Sie wird aber bald wieder anlaufen können."

Die Uni betreibt dort einen rotationskinetischen Speicher, eine Art Riesenschwungrad, mit dem Windenergie gespeichert werden kann.

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Die Einbrecher selbst sollen eine Bande aus zwei Rumänen (33, 39) und einer Polin sein. Die beiden Rumänen erwischte die Polizei auf frischer Tat bei einem Einbruch in Bayern.

Die Ermittler werfen dem Trio allein in Deutschland 17 Taten mit einem Schaden von 700.000 Euro vor, allerdings sollen sie in ganz Westeuropa aktiv gewesen sein.

Titelfoto: Michael Kretzschmar/TU Dresden

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