U-Haft in Dresden statt "Mary Jane" in Berlin: Mann mit kiloweise Kiff-Kraut gestoppt
Dresden - Mit ordentlich Cannabis im Gepäck wollte ein 39-Jähriger über Sachsen weiter zur großen Marihuana-Messe "Mary Jane" in Berlin reisen. Seine Tour endete in U-Haft.
Der US-Staatsbürger wurde am späten Montagabend mit rund sechs Kilogramm Kiff-Kraut am Grenzübergang bei Schmilka (Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge) von der Bundespolizei gestoppt, wie die Dresdner Staatsanwaltschaft am Dienstag mitteilte.
Ihm wird vorgeworfen, das Cannabis aus Tschechien in die Bundesrepublik transportiert zu haben, um es im Zuge der weltweit größten Cannabis-Messe in Berlin gewinnbringend zu verticken.
Gegen den 39-Jährigen wird nun wegen des Verdachts des Handeltreibens mit Cannabis in nicht geringer Menge ermittelt.
Auf Antrag der Staatsanwaltschaft wurde am Dienstag am Amtsgericht Dresden ein Haftbefehl erlassen.
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Während die Ermittlungen von Staatsanwaltschaft und Bundespolizei weiter andauern, harrt der Mann in U-Haft aus und zeigte sich bereits leicht geständig. Er ist nicht vorbestraft.
Titelfoto: Bildmontage: Michael Brandt/dpa, Martin Schutt/dpa
