Dresden - Eine Verfolgungsjagd hat am späten Donnerstagabend für Aufregung auf Dresdens Straßen gesorgt.
Gegen 21 Uhr wollte die Polizei einen Autofahrer an der Niedersedlitzer Straße kontrollieren, der mit seiner Mercedes E-Klasse ohne Kennzeichen durch die Stadt fuhr. Darauf hatte der Raser keine Lust.
Wie ein Sprecher der Polizeidirektion Dresden gegenüber TAG24 erklärte, drückte der 49-jährige Fahrer aufs Gas und brauste anschließend "mit sehr hoher Geschwindigkeit" davon.
Daraufhin nahmen mehrere Streifenwagen die Verfolgung auf. Augenzeugen berichteten von acht bis zehn Einsatzfahrzeugen, die dem Flüchtigen nahe dem Kaufpark Nickern im Nacken hingen.
Die Beamten jagten dem Fahrer über die Reicker Straße in Richtung Großer Garten hinterher, weiter ging es entlang der Straße des 17. Juni.
In der Putjatin Straße in Kleinzschachwitz konnten sie ihn schließlich in einer Sackgasse stoppen.
Verfolgungsfahrt durch Dresden: Fußgänger müssen beiseite springen
Ein anschließender Drogentest zeigte, weshalb der 49-Jährige mutmaßlich vor der Polizei geflüchtet war. Der Mann war unter Einfluss von Amphetaminen unterwegs. Gegen den Deutschen wird wegen eines verbotenen Kraftfahrzeugrennens ermittelt.
Er muss sich ebenfalls wegen Gefährdung des Straßenverkehrs verantworten. Während seiner rasanten Fahrt hatten einige Menschen beiseite springen müssen, wie eine Polizeisprecherin am Freitagmorgen erklärte. Verletzt wurde aber niemand.
Ob es im Zuge der Verfolgungsjagd zu Schäden an anderen Fahrzeugen kam, war der Sprecherin nicht bekannt.
Erstmeldung: 27. August, 21.25 Uhr; zuletzt aktualisiert: 28. August: 7.26 Uhr