Der Veilchenduft vom Polenztal: Ausflügler stürmen die Märzenbecher-Wiesen

Pirna - Juchhu, die Vorboten des Frühlings sind da! Im Polenztal blühen wieder die Märzenbecher in schönster Pracht. Zum Wochenende wird ein großer Ansturm von Blumenfans erwartet.

Die Märzenbecher-Wiesen dürfen nicht betreten werden.
Die Märzenbecher-Wiesen dürfen nicht betreten werden.  © Marko Förster

Tausende weiße Märzenbecher-Köpfchen sprenkeln die Wiesen im Polenztal. Der Blumenteppich verströmt einen leichten Veilchenduft.

Die Besucher sind begeistert, machen Fotos.

Insbesondere an den Wochenenden kommen sie in Scharen, sodass die ausgewiesenen Parkplätze oft nicht ausreichen - zum Ärger der Anwohner.

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Doch auch die Märzenbecher selbst sind in Gefahr: Nicht jeder Besucher hält sich an das Betretungsverbot der Wiesen.

Außerdem werden immer wieder Pflanzen ausgegraben und mitgenommen, wie Astrid Sturm vom Landesverein Sächsischer Heimatschutz bestätigt.

Achtung Kontrolle!

Viele Wanderer machen sich derzeit ins Polenztal auf.
Viele Wanderer machen sich derzeit ins Polenztal auf.  © Marko Förster

Märzenbecher-Freunde sollten jedoch vorsichtig sein, der Verein hat vorgesorgt: "Ein Gebietsbetreuer ist dort unterwegs."

Dazu kommen ehrenamtliche Naturschutzhelfer, die aufpassen, dass niemand sich ein "Andenken" mitnimmt.

Bis Anfang April - je nach Wetter - dürfte die Blumenpracht auf den Feuchtwiesen noch zu bewundern sein.

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Die Märzenbecher speisen die für sie lebensnotwendige Feuchtigkeit aus der Polenz und dem hohen Grundwasserspiegel.

Viele Besucher schießen ein paar Fotos zur Erinnerung an die Blumenpracht.
Viele Besucher schießen ein paar Fotos zur Erinnerung an die Blumenpracht.  © Marko Förster

Eine Voraussetzung für gutes Wachstum ist zudem eine zweimalige Mahd - Ende Juni und im September.

Titelfoto: Fotomontage: Marko Förster//Marko Förster

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