Ehemals C&A-Kaufhaus: Jetzt ist klar, was ins Gebäude am Altmarkt zieht

Dresden - Konkrete Pläne bekannt! Im einstigen C&A-Kaufhaus an der Seestraße in der Dresdner Innenstadt soll künftig genächtigt werden.

Das einstige C&A-Kaufhaus auf der Seestraße wird einem Umbau unterzogen. Dabei fällt der Fassadenvorsprung zur Wiederherstellung der Sichtachse weg.  © Thomas Türpe

So lässt die "Jachimowicz Group" ein internationales Hotel mit circa 140 Zimmern einziehen, das sich von der zweiten bis zu vierten Etage erstreckt, wie der Geschäftsführer im Gespräch mit den DNN erklärte.

Dem Bericht zufolge sind im Erdgeschoss mehrere Flächen für den Einzelhandel vorgesehen. Ebenso entsteht ein großes Kundenzentrum der Krankenkasse "AOK Plus" in Teilen des Erdgeschosses sowie im kompletten ersten Stock. Als neuer Hauptstandort wird es die Filialen Dresden-Zwingerforum und Dresden-Cotta ersetzen.

"Hinter der Neuordnung steht nicht der Rückzug aus der persönlichen Beratung", betont AOK-Sprecher Pascal Ziehm (40) auf TAG24‑Nachfrage. Es gehe darum, Kompetenzen an einer zentralen und gut erreichbaren Stelle zu bündeln. Die Eröffnung werde für Januar 2028 anvisiert.

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Im selben Jahr ist für den Sommer die Fertigstellung des restlichen Hauses geplant. Dazu gehören auch Mietwohnungen im Dachgeschoss und Veränderungen an der Fassade zur Seestraße hin.

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Arbeiter sind bereits zugange.  © Thomas Türpe

Baustelle mit Kran und Vitrinen-Schutz bereits eingerichtet

Fußgänger können an der abgesperrten Baustelle vorbeilaufen. Zum Schutz der historischen Vitrinen dienen Betonsteine.  © Thomas Türpe

Dem Investor zufolge wird das Haus bis auf den Rohbau zurückgebaut, sodass der Fassadenvorsprung als "städtebaulicher Missstand aus den 1990er-Jahren" verschwinde.

"Es bekommt eine sehr repräsentative Natursteinfassade aus der Feder des renommierten Architekten Sergei Tchoban. Aus unserer Sicht wird es zu den schönsten Häusern der Dresdner Innenstadt gehören", sagte der Geschäftsführer den DNN.

Die Baustelle ist bereits eingerichtet. Vor dem Gebäude steht auf einer asphaltierten, provisorischen Fläche ein großer Kran. Auch fällt beim Vorbeigehen auf, dass massive Betonsteine zwischen den historischen Vitrinen aufgestellt worden sind. Es handelt sich um eine Maßnahme des städtischen Denkmalschutzamtes.

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Welche Arbeiten konkret in den kommenden Wochen und Monaten erledigt werden, bleibt zunächst unklar. Eine TAG24-Anfrage zum Projekt ließ das Unternehmen unbeantwortet. Laut DNN belaufen sich die Kosten des Umbaus auf einen zweistelligen Millionenbetrag.

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