Nach Standort-Streit: Wogen am Dresdner Flughafen geglättet
Dresden - Die Mitteldeutsche Flughafen AG (MFAG) und die Elbe Flugzeugwerke (EFW) haben sich ihrer "Zuneigung" und Partnerschaft versichert.
Das war nötig, nachdem die MFAG für Irritationen gesorgt hatte im Zuge der Vorstellung von Ideen für ein neues kleineres Terminal in Dresden.
Das Terminal war auf Skizzen genau da eingezeichnet, wo die dicken Jumbos parken, die bei den Elbe Flugzeugwerken gewartet werden.
"Wir sehen großes Potenzial in der weiteren Entwicklung des Unternehmens und unterstützen die Zukunftspläne von EFW nachdrücklich", stellte dazu MFAG-Chef Götz Ahmelmann (55) nun klar.
"Der Flughafen Dresden ist für EFW ein entscheidender Erfolgsfaktor. Die Unterstützung durch die Mitteldeutsche Flughafen AG gibt uns die notwendige Planungssicherheit, um unsere langfristigen Entwicklungsziele am Standort umzusetzen", erklärte dazu seinerseits Jordi Boto (57), der Chef der Elbe Flugzeugwerke GmbH. Sein Unternehmen möchte in Dresden noch wachsen.
Titelfoto: Sebastian Kahnert/dpa