Neues Gewerbegebiet in Dresden wird ein Hotspot im Kampf gegen Krebs
Dresden - Im Dresdner Osten wächst ein neues Zentrum im Kampf gegen den Krebs. Möglich macht's der Ausbau des Gewerbegebiets am Rossendorfer Ring. Einige Flächen sind noch zu haben.
Forschung, Produktion, Anwendung am Patienten: Dresden gehört zu den wenigen Standorten in Europa, an denen die gesamte Wertschöpfungskette der Radiopharmazie an einem Ort vereint ist.
Mit Helmholtz-Zentrum, ROTOP Pharmaka und weiteren Unternehmen der Branche bilde man in Rossendorf jetzt ein "Radiopharmaceutical Valley" mit weltweitem Spitzenanspruch, sagte Gunnar Mann (59), Vorstand von Eckert & Ziegler (E&Z), in Anspielung auf das Chipindustrie-Netzwerk "Silicon Saxony" im Norden.
E&Z ist schon seit Jahren am Standort, fertigt im Gewerbegebiet Anlagen für den Kampf gegen den Krebs.
Mit Erweiterung des Areals konnten zuletzt neue Gebäude und Produktionsstätten eröffnet werden.
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Das soll es noch nicht gewesen sein
Auch dafür hat die Verwaltung das Gewerbegebiet auf rund 1100 Metern grundhaft ausgebaut, insgesamt 7,2 Millionen Euro für Grunderwerb, Straßenbau, Beleuchtung sowie Leitungen und Anschlüsse für Wasser, Strom und Internet investiert. Damit umfasst die Gewerbefläche am Rossendorfer Ring nun etwa 10,5 Hektar (fast 15 Fußballfelder).
Davon könnten noch etwa sechs Hektar interessierten Unternehmen angeboten werden, so Wirtschaftsförderungs-Amtsleiter Steffen Rietzschel (54). "Auch kleinere Handwerksbetriebe könnten hier ihre gewerbliche Heimat finden."
Und das soll es noch nicht gewesen sein. Für den weiteren Ausbau hat die Stadt jetzt bereits das benachbarte Areal (8,7 Hektar), auf dem sich noch ein altes Betonwerk befindet, für rund 4,7 Millionen Euro erworben.
Bis alles erschlossen werden kann, werden noch 5 bis 10 Jahre vergehen, sagt Rietzschel auch mit Blick auf die klamme städtische Kasse.
Titelfoto: Bildmontage: Foto Koch, Stadt Dresden/Diana Petters

