Dresden - Heikler Einsatz der Feuerwehr in Dresden-Klotzsche! Dort mussten die Kameraden einem 52-Jährigen bei einem schlüpfrigen Problem behilflich sein.
Wie die Feuerwehr am Mittwoch mitteilte, trug der Mann den 1,5 Zentimeter breiten Edelstahlring bereits seit Montagabend an seinem Glied und konnte ihn nicht mehr eigenständig entfernen.
Dienstagmittag wurden schließlich Rettungsdienst und Feuerwehr alarmiert, um den Patienten aus seiner misslichen Lage zu befreien.
In Absprache mit den Kollegen des Rettungsdienstes durchtrennten die Einsatzkräfte der Feuerwehr den Ring mit einem speziellen elektrischen Trennwerkzeug an zwei Stellen.
Während der Prozedur wurde der betroffene Bereich immer wieder mit Wasser gekühlt, um eine Erwärmung des Metalls zu verhindern. Verletzt wurde das edelste Teil des Mannes glücklicherweise nicht.
"Die Befreiung gelang ohne Komplikationen", bestätigte die Feuerwehr.
Entfernung von Ringen gehört zu "wiederkehrenden Hilfeleistungen" der Feuerwehr
Kleines Problem, großer Einsatz: Neben dem Rettungsdienst waren zwei Kräfte der Rettungswache Neustadt sowie sechs Kameraden der Feuer- und Rettungswache Albertstadt vor Ort. Dort lagert die Feuerwehr Dresden spezielle Werkzeuge für technische Hilfeleistungen, mit denen beispielsweise festsitzende Ringe entfernt werden können.
Feuerwehrsprecher Michael Klahre: "Nicht jede technische Rettung lässt sich mit großem Gerät lösen. Gerade bei solchen Einsatzlagen kommt es darauf an, sehr präzise und möglichst schonend zu arbeiten. Die dafür vorgehaltenen Spezialwerkzeuge ermöglichen unseren Einsatzkräften, auch auf engstem Raum sicher Hilfe zu leisten. Die Entfernung festsitzender Ringe an Fingern gehört inzwischen zu den wiederkehrenden Hilfeleistungen der Feuerwehr."