Gewerkschaft verteilt heiße Suppe im Regierungsviertel

Dresden - Beamtenbund und Tarifunion Sachsen (SBB) haben am Dienstag am Dresdner Finanzministerium für mehr Wertschätzung von Staatsbediensteten getrommelt.

Meine Suppe ess' ich doch: Staatssekretär Mathias Weilandt (40) mit Süppchen im Gespräch mit der SBB-Landes-Chefin Nannette Seidler (56).
Meine Suppe ess' ich doch: Staatssekretär Mathias Weilandt (40) mit Süppchen im Gespräch mit der SBB-Landes-Chefin Nannette Seidler (56).  © Petra Hornig

Unter dem Motto "Die Suppe, die uns die Politik einbrockt, löffeln wir aus" reichten Mitarbeiter der Gewerkschaft deftige Kartoffelsuppe, um mit Kollegen ins Gespräch zu kommen.

Zu den interessierten Mitessern gehörte auch Justizstaatssekretär Mathias Weilandt (40).

Hintergrund der Aktion sind wiederkehrende Pöbeleien und Angriffe auf Angestellte bei Bund, Land und den Kommunen.

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Zum Gespräch gab es heiße Kartoffelsuppe.
Zum Gespräch gab es heiße Kartoffelsuppe.  © Petra Hornig

Außerdem das Aussitzen berechtigter Forderungen wie der Wegstreckenentschädigung, hieß es in einer Mitteilung des SBB.

Titelfoto: Montage: Petra Hornig (2)

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