Killerpilz entdeckt! Todesurteil für die Blutbuche vom Albertplatz

Dresden - Das wird viele Dresdner schmerzen: Das Rathaus lässt zwei alte Blutbuchen fällen. Die kranken Bäume an Münchner Platz und Albertplatz prägten viele Jahrzehnte das Stadtbild.

Seit 151 Jahren am Albertplatz: Diese Blutbuche muss gefällt werden.  © Holm Helis

Beide Bäume sind laut Rathaus vom Wurzelparasiten Riesenporling befallen. Der erzeugt Weißfäule, was die Standsicherheit der Bäume gefährdet. Der Zustand sei sorgfältig geprüft worden.

"Beide Bäume prägen seit vielen Jahren das jeweilige Ortsbild. Sie sind für viele Dresdner ein vertrauter Bestandteil des öffentlichen Raums", teilt Stadtgrünamtsleiter Sascha Döll (47) mit. "Umso schwerer fällt die Entscheidung, sie zu fällen."

Neben einer Blutbuche auf dem Spielplatz am Münchner Platz ist auch ein Prachtexemplar am Albertplatz (südlich des Brunnens "Stürmische Wogen") betroffen, an dem sich Einheimische bereits seit 151 Jahren erfreuen.

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Es ist nicht der erste Verlust am Standort: Ganz in der Nähe musste das Rathaus bereits eine Rotbuche fällen, die den Hitzesommer 2018 nicht überstanden hatte.

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Auch an der Spielanlage Münchner Platz ist eine Blutbuche nicht mehr standsicher.  © Holm Helis
Bereits 2022 fiel eine große Rotbuche zunehmender Trockenheit zum Opfer.  © Ove Landgraf

Wegen langer Trockenheit mussten auch im Schlosspark Pillnitz vergangenes Jahr zwei majestätische Blutbuchen gefällt werden. Eine Wurzelbehandlung zur Rettung eines der Bäume war zuvor fehlgeschlagen. Die Fällarbeiten sollen so schnell wie möglich stattfinden.

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