Der "Alte Meister" Harald Marx hat von Kunst noch nicht genug

Dresden - Der Dresdner Grafikmarkt im Kulturpalast erfährt prominente Unterstützung. Ex-"Alte Meister"-Direktor Harald Marx (84) übergab am Dienstag als "Sachsenlotto"-Möglichmacher eine Spende in Höhe von 5000 Euro.

Prof. Harald Marx (84, M.) und Sachsenlotto-Chef Frank Schwarz (57, r.) überreichen an Grafikmarkt-Vereinschef Norbert Sebastian (71) den "Möglichmacher"-Scheck über 5000 Euro.  © Eric Münch

"Der Dresdner Grafikmarkt gibt Künstlern eine wichtige Bühne, um ihre Kunstwerke einem breiten Publikum zugänglich zu machen", würdigt Marx das ehrenamtliche Engagement des Vereins Dresdner Grafikmarkt.

Seit 2012 organisiert der Verein den Grafikmarkt, der aber schon 1976 seine Premiere feierte. Vor 50 Jahren initiiert von Künstlern, deren Arbeiten in der DDR als nichts staatstragend galten, und tatkräftig unterstützt vom Kunsthistoriker Fritz Löffler (†1988, "Das alte Dresden").

"Mit vielen Künstlern der ersten Stunde - wie Ulrich Eisenfeld, Claus Weidensdorfer, Stefan Plenkers, Peter Graf oder Gudrun Trendafilov - war und bin ich eng und freundschaftlich verbunden. Kunst ist mein Leben", resümiert Marx.

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Den Umfang seiner eigenen Kunstsammlung vermag er kaum zu schätzen. Auch an seinen ersten Kunstkauf erinnert er sich nur vage: "Es wird vermutlich ein Biedermeier-Bild gewesen sein", lacht der Kunstkenner.

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Der Verein will seine Ausstellungstechnik mordernisieren

Plakat vom ersten Grafikmarkt 1976.  © Eric Münch
Eine Ausstellung informiert im Kulturpalast über die Geschichtes des Grafikmarktes.  © Eric Münch

Den nächsten Grafikmarkt (87 Künstler, 3500 Arbeiten, Eintritt frei) am 14./15. November im Hygiene-Museum wird er sich nicht entgehen lassen. "Die Kaufverlockung ist groß", gesteht Marx.

Für Kunsteinsteiger hat er einen guten Tipp: "Nach dem Rundgang durch den Grafikmarkt sollte man sich die Frage stellen, welche Arbeit im Gedächtnis geblieben ist. Die kann man dann erwerben."

Mit dem Lottogeld will der Verein seine Ausstellungstechnik auf einen modernen Stand bringen.

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