Feste fallen weg oder haben Probleme: Warum es Veranstalter in Dresden so schwer haben
Dresden - Bunte Republik Neustadt (BRN) und Hechtfest gibt's nicht mehr, das Elbhangfest fand nur noch in abgespeckter Version statt und die Dixieland-Parade fiel sogar ganz aus: für die Linksfraktion auch eine Folge des Amtsschimmels. Um das zu ändern, fordert sie jetzt eine Entbürokratisierungs-Offensive.
Kurios: Linken-Fraktionschef André Schollbach (48) verwies vor Beginn der Pressekonferenz eine Dame aus den Räumlichkeiten, die laut eigener Aussage von der Stadtverwaltung geschickt worden war.
"Dem Amt für Kommunikation ist nicht bekannt, um wen es sich dabei gehandelt hat", teilte ein Sprecher dazu später mit.
Schollbach ließ sich jedenfalls nicht beirren und thematisierte die Probleme der Veranstalter von Straßen- und Stadtteilfesten.
Die Organisatoren selbst hätten bereits in einer früheren Anhörung "bürokratische Hürden, Belastungen und Verzögerungen bei der Antragsbearbeitung und -bescheidung" kritisiert, so Schollbach.
Nach der Absage verschiedener Feste sei ein Ratsbeschluss 2024 allerdings wirkungslos geblieben. Das Rathaus verwies auf fehlende Mittel.
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Jetzt unternehme man einen neuen Anlauf, damit künftige Veranstaltungen nicht "zu Tode bürokratisiert" würden, sagt Schollbach. Der Rat soll Hilbert beauftragen, die Bearbeitung von Anträgen zu beschleunigen und die Arbeit effektiver zu organisieren sowie einen Maßnahmenplan vorzulegen.
Außerdem beantragt Schollbach, erneut Festveranstalter anzuhören, um "ungefiltert deren Sorgen und Nöte" erfahren zu können.
Titelfoto: Montage: Steffen Füssel, IMAGO/Sven Ellger
