Kunstsammlungen kämpfen mit Altlasten: Zehntausende Objekte müssen nach Flut noch restauriert werden

Dresden - Die Staatlichen Kunstsammlungen Dresden (SKD) haben Schäden an den Gipsabgüssen in der Skulpturensammlung, die durch die Flut von 2002 verursacht wurden, noch immer nicht behoben.

Auch mehr als 20 Jahre nach der Jahrhundertflut sind über 30.000 Objekte noch nicht restauriert. (Symbolfoto)  © Eric Münch

Das ergab eine Kleine Anfrage der AfD. Die Schäden seien teilweise massiv, heißt es in der Antwort.

80 Prozent der 6500 Abgüsse müssten "als dringend konservierungs- und restaurierungsbedürftig angesehen" werden.

Seit 1990 wurden geschätzt 35.600 Objekte restauriert. In den letzten zehn Jahren betrug der Aufwand dafür rund sechs Millionen Euro.

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Bei 37.356 Objekten besteht noch Restaurierungsbedarf.

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Dem Sprecher für Kultur der AfD-Fraktion, Thomas Kirste (49), geht das zu langsam. "Die Regierung muss deutlich schneller restaurieren", sagt er.

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