Dresden - Ab Donnerstag wird gepichelt: Das 12. Pichmännel-Oktoberfest lädt bis 10. Oktober wieder in die "Rinne" im Ostragehege zum Anstoßen und Schunkeln ein. Feierlich eröffnet wird die Dresdner Wiesn dabei am Donnerstag um 18 Uhr von Oberbürgermeister Dirk Hilbert (54, FDP) mit dem traditionellen Fassbieranstich à la "O'zapft is!".
Der Ticket-Vorverkauf ist dabei so gut gestartet, dass "wir nur noch mittwochs und sonntags ein paar Restkarten haben. Wir rechnen also in diesem Jahr mit rund 45.000 Besuchern", erklärt Organisator Michael Kramer (44) stolz.
Musikalisch wird das XXL-Festzelt von Partybands wie "Dorfheilige" oder "Grabenland Buam" bespielt.
"Während in München beim Oktoberfest alle sitzen müssen, dürfen die Besucher sich hier bewegen und tanzen. Das hat schon Kultcharakter. Außer natürlich in den Gängen", betont Organisator Kramer. Außerdem gibt es neben einer täglichen Polonaise auch eine Berg- und Talbahn sowie "einen Rummel mitten im Festzelt".
Feldschlößchen-Marketingchef Frank Haase (50) ist besonders gespannt, wie viel Bier über den Tresen gehen wird: "Wir erwarten, dass pro Besucher durchschnittlich zwei Maß getrunken werden."
Nur noch wenige Resttickets verfügbar
Macht rund 90.000 Liter für die insgesamt 13 Veranstaltungstage. Dabei freut er sich besonders, dass "wir auch in diesem Jahr den Bierpreis von 12,60 Euro stabil halten können. Es ist ein Fest für die Gäste, da wollen wir potenzielle Mehrkosten nicht auf sie umlagern".
Auch kulinarisch kommen Pichmännel-Besucher auf ihre Kosten: Neben Brezeln für 3,90 Euro, Weißwürste für 10,90 Euro oder einem halben Broiler für 15,90 Euro werden auch vegane Gäste mit einem fleischlosen Burger (16,90 Euro) satt, weiß Andreas Wünsche (61) vom W.O.K.-Catering.
Resttickets ab 20 Euro. Infos: pichmaennel-oktoberfest.de