Pichmännel geht wieder los: So viel kostet das Bier in diesem Jahr

Dresden - Ab Donnerstag wird gepichelt: Das 12. Pichmännel-Oktoberfest lädt bis 10. Oktober wieder in die "Rinne" im Ostragehege zum Anstoßen und Schunkeln ein. Feierlich eröffnet wird die Dresdner Wiesn dabei am Donnerstag um 18 Uhr von Oberbürgermeister Dirk Hilbert (54, FDP) mit dem traditionellen Fassbieranstich à la "O'zapft is!".

Organisator Michael Kramer (44) ist stolz, innerhalb von knapp zwei Wochen das komplette Festgelände auf der "Rinne" mit 70 Mitarbeitern hochgezogen zu haben.  © Stefan Häßler

Der Ticket-Vorverkauf ist dabei so gut gestartet, dass "wir nur noch mittwochs und sonntags ein paar Restkarten haben. Wir rechnen also in diesem Jahr mit rund 45.000 Besuchern", erklärt Organisator Michael Kramer (44) stolz.

Musikalisch wird das XXL-Festzelt von Partybands wie "Dorfheilige" oder "Grabenland Buam" bespielt.

"Während in München beim Oktoberfest alle sitzen müssen, dürfen die Besucher sich hier bewegen und tanzen. Das hat schon Kultcharakter. Außer natürlich in den Gängen", betont Organisator Kramer. Außerdem gibt es neben einer täglichen Polonaise auch eine Berg- und Talbahn sowie "einen Rummel mitten im Festzelt".

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Feldschlößchen-Marketingchef Frank Haase (50) ist besonders gespannt, wie viel Bier über den Tresen gehen wird: "Wir erwarten, dass pro Besucher durchschnittlich zwei Maß getrunken werden."

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Bis zum 10. Oktober können an insgesamt 13 Veranstaltungstagen Wiesn-Fans beim Pichmännel auf ihre Kosten kommen.  © Stefan Häßler
Serviceteam-Leiterin Swaantje Baer (34, l.), Andreas Wünsche (62) vom W.O.K. Catering, Frank Haase (50) und Administrations-Chefin Manja Rabe-Kalms (45) freuen sich schon sehr auf das Oktoberfest.  © Stefan Häßler
Albi (44) ist schon das fünfte Jahr in Folge als "Koffermann" mit allerlei Schnapsvariationen auf dem Pichmännel-Gelände unterwegs: "Es ist anstrengend, aber macht verdammt viel Spaß."  © Stefan Häßler

Nur noch wenige Resttickets verfügbar

In diesem Jahr werden rund 45.000 Besucher erwartet.  © Eric Münch

Macht rund 90.000 Liter für die insgesamt 13 Veranstaltungstage. Dabei freut er sich besonders, dass "wir auch in diesem Jahr den Bierpreis von 12,60 Euro stabil halten können. Es ist ein Fest für die Gäste, da wollen wir potenzielle Mehrkosten nicht auf sie umlagern".

Auch kulinarisch kommen Pichmännel-Besucher auf ihre Kosten: Neben Brezeln für 3,90 Euro, Weißwürste für 10,90 Euro oder einem halben Broiler für 15,90 Euro werden auch vegane Gäste mit einem fleischlosen Burger (16,90 Euro) satt, weiß Andreas Wünsche (61) vom W.O.K.-Catering.

Resttickets ab 20 Euro. Infos: pichmaennel-oktoberfest.de

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