Kurioser Feuerwehreinsatz in Dresden: Retter müssen Mann aus Bowlingbahn befreien

Dresden - Außergewöhnlicher Rettungseinsatz in Dresden-Prohlis: Feuerwehr und Notärzte mussten sich um einen Mann kümmern, der in einer Bowlinganlage eingeklemmt war.

In einer Dresdner Bowlingbahn kam es am Donnerstag zu einem längeren Rettungseinsatz. (Symbolbild)
In einer Dresdner Bowlingbahn kam es am Donnerstag zu einem längeren Rettungseinsatz. (Symbolbild)  © tarasov/123RF

Laut einer Mitteilung der Dresdner Feuerwehr ereignete sich der Vorfall am gestrigen Donnerstag, um 15.24 Uhr in einer Bowlingbahn in der Mügelner Straße.

Ein Mitarbeiter des Bowlingcenters wollte gerade Reinigungsarbeiten durchführen, als er mit seinem rechten Arm steckenblieb, und zwar ausgerechnet in dem Bereich, in dem die Bowling-Pins nach dem Umfallen automatisch wieder aufgestellt werden.

Er steckte offenbar so kompliziert fest, dass er sich nicht aus eigener Kraft aus seiner misslichen Lage befreien konnte. Auch die eingetroffenen Rettungskräfte bekamen seinen Arm zunächst nicht frei.

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Gleichzeitig verspürte der Mann große Schmerzen. Nach der Erstversorgung durch die Einsatzkräfte musste eine Notärztin ihm deshalb sogar ein Schmerzmedikament verabreichen - denn er sollte noch eine ganze Weile in seiner ungünstigen Lage festsitzen.

Weil man den Bowlingbahn-Mitarbeiter einfach nicht befreien konnte, musste telefonisch ein Servicetechniker der Anlage herbeigerufen werden, "um Kenntnis über die Rückstellung des Auslösemechanismus zu erlangen", heißt es in der Feuerwehr-Meldung.

Sogar ein Rettungshubschrauber musste zur Bowlingbahn ausrücken

Neben zahlreichen Rettungskräften und Feuerwehrleuten landete auch ein Rettungsheli am Einsatzort. (Symbolbild)
Neben zahlreichen Rettungskräften und Feuerwehrleuten landete auch ein Rettungsheli am Einsatzort. (Symbolbild)  © Robert Michael/dpa

Mithilfe dieses Technikers konnte der Mechanismus für das automatische Aufstellen der Pins dann zurückgesetzt werden - und der rechte Arm des Patienten war endlich wieder frei.

Der Mann wurde anschließend per Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht. Und so endete der kuriose Einsatz in der Bowlingbahn um 17.10 Uhr, also nach mehr als anderthalb Stunden.

Beeindruckend war auch, wie viel Personal wegen des feststeckenden Mannes vor Ort war: Insgesamt 18 Kräfte der Feuer- und Rettungswachen Striesen, Altstadt und Heidenau sowie der Stadtteilfeuerwehr Niedersedlitz und sogar der Rettungshubschrauber Christoph 38 waren im Einsatz.

Titelfoto: tarasov/123rf und Robert Michael/dpa

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