Bei "Voice of Germany" ausgeschieden: Dresdner Student denkt nicht ans Aufgeben
Dresden - "Riding zu New York" - Mit dem Passanger-Hit und prägnanter Stimme wollte der Dresdner Student Elijah Peiler (24) die Juroren der Castingshow "Voice of Germany" überzeugen. Das Publikum war begeistert, doch kein Coach drehte sich in den berühmten roten Sesseln um. Die aktuelle Staffel läuft bis November weiter - leider ohne Elijah.
Zwei Wochen nach seinen Aus zieht er trotzdem ein positives Resümee. "Um bis in die Blind Auditions zu kommen, habe ich einen langen Weg absolviert - und ich war mit meinem Auftritt zufrieden. Auch wenn es kein schönes Gefühl war, gegen die Sesselrücken zu singen", sagt Elijah.
"Es war mein erstes Mal am Mikro vor einer TV-Kamera. Vorher habe ich nur zum 60. Geburtstag von meinem Papa vor Publikum gesungen. Papa war übrigens so stolz auf meinen TV-Auftritt, dass er danach drei Tage nicht schlafen konnte."
Rund 300.000 Views und 300 neue Follower hamsterte Elijah auf Instagram, ein kleines Musiklabel fragte an. "Ich bewerbe mich 2027 auf jeden Fall wieder bei der Castingshow. Ich habe mich da sehr gut und professionell betreut gefühlt und es war eine tolle Erfahrung."
Und genau das ist auch sein Tipp für Talente: "Habt keine Hemmung und bewerbt euch. Wenn's nicht klappt, lasst euch nicht unterkriegen."
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Damit es bei Elijah vielleicht 2027 "buzzert", will er Gesangsunterricht nehmen. "Auch, um meine Stimme richtig einzusetzen und zu schützen." Ein Dutzend Songs hat Elijah schon im Repertoire und "Oma drängt mich, endlich einem Chor beizutreten".
Titelfoto: Bildmontage: Christoph Köstlin/Joyn/dpa, Norbert Neumann
