Demos in Dresden: Diese Straßen sind heute und am Montag dicht!

Dresden - Am kommenden Montag jährt sich das Gedenken der Dresdner an die Luftangriffe im Februar 1945 erneut. Verkehrsteilnehmer sollten sich deshalb am heutigen Samstag und am 13. Februar von der Innenstadt fernhalten oder besonders viel Zeit mitbringen.

Die Menschenkette auf dem Neumarkt soll der Zerstörung der Stadt im Zweiten Weltkrieg gedenken.
Die Menschenkette auf dem Neumarkt soll der Zerstörung der Stadt im Zweiten Weltkrieg gedenken.  © dpa/Sebastian Kahnert

Bereits ab dem Nachmittag (11. Februar) finden bis in den Abend hinein Versammlungen statt, die dafür sorgen, dass Autofahrer die Altstadt besser meiden.

Die Dresdner Polizei geht insbesondere von 14 Uhr bis 19 Uhr von Versammlungen aus, die zu Verkehrsbeeinträchtigungen führen.

Zu Wochenbeginn (13. Februar) kommt es dann ab dem Abend zu Demonstrationen und kurzfristigen Straßensperrungen, insbesondere innerhalb des 26er-Rings und in den angrenzenden Bereichen.

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Der Einsatzschwerpunkt der Polizei liegt dabei besonders auf dem Gebiet rund um den Neumarkt, den Rathausplatz und den Postplatz.

Im Zusammenhang mit den Polizeieinsätzen werden unter anderem die Parkplätze Schießgasse, Carolabrücke und Reitbahnstraße vollständig gesperrt.

Zudem ist die Innenstadt am Montag in der Zeit von 18 Uhr bis 18.15 Uhr aufgrund der geplanten Dresdner Menschenkette vollständig für Fahrzeuge gesperrt.

Besonders von etwa 20 bis 22 Uhr ist das gesamte Stadtzentrum von immensen Verkehrseinschränkungen betroffen.

Rechtsextreme instrumentalisieren den Gedenktag jedes Jahr für ihre politische Agenda.
Rechtsextreme instrumentalisieren den Gedenktag jedes Jahr für ihre politische Agenda.  © dpa/Sebastian Kahnert

Busse und Bahnen sind an beiden Tagen beeinträchtigt, die DVB informieren über Änderungen im Linienverkehr durchgehend auf Twitter.

Auch die sächsische Polizei bietet auf ihrem Twitter-Kanal die neuesten Updates rund um die Gedenkveranstaltungen.

Polizeipräsident Lutz Rodig (59) blickt den geplanten Einsätzen gespannt entgegen: "Da der 13. Februar in diesem Jahr auf einen Montag fällt, ist die Ausgangslage nicht mit den Vorjahren vergleichbar. Unsere bewährten taktischen Konzepte können wir daher in diesem Jahr nur bedingt anwenden."

Titelfoto: dpa/Sebastian Kahnert

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