"Dresdner Frühling" stellt Besucherrekord auf, doch es gibt auch Kritik

Dresden - Die zehnte Ausgabe der Blumen- und Floristikausstellung "Dresdner Frühling" im Palais in Dresdens Großem Garten punktet mit einem Besucherrekord. Rund 43.000 Gäste wollten die zehntägige Schau sehen - so viele wie noch nie. 2023 hatte 1000 Besucher weniger.

Im Palaissaal im Obergeschoss teilte eine große Baumskulptur die Bepflanzung in Farbreiche.
Im Palaissaal im Obergeschoss teilte eine große Baumskulptur die Bepflanzung in Farbreiche.  © Sebastian Thiel/Fördergesellschaft Gartenbau Sachsen mbH

Doch Ansturm und Erfolg beförderten auch eine Nebenwirkung. Viele Besucher bemängelten, dass zeitgleich zu viele Gäste ins Palais eingelassen wurden.

Dabei hatte der Veranstalter, die Fördergesellschaft Gartenbau Sachsen, über Zeitfenster-Tickets versucht, den Andrang zu steuern. Pro Zeitfenster im Halbstunden-Takt nur jeweils 190 Gäste.

"Wir haben mit einer durchschnittlichen Verweildauer von 90 Minuten gerechnet. Unser Zählsystem am Ein- und Ausgang ergab durchschnittlich 550 Besucher. Damit lagen wir unter der Kapazitätsgrenze. Aber wir werten den Besucherstrom noch detailliert aus", so Geschäftsführer Tobias Muschalek (49).

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Die nächste Schau ist für 2028 geplant – vielleicht kann dann ein zweiter Besucherwunsch umgesetzt werden. Ein Shuttleservice zum Palais für ältere und mobilitätseingeschränkte Gäste.

So viele Besucher wie noch nie wollten die Ausstellung "Dresdner Frühling" im Palais im Großen Garten sehen.
So viele Besucher wie noch nie wollten die Ausstellung "Dresdner Frühling" im Palais im Großen Garten sehen.  © Sebastian Thiel/Fördergesellschaft Gartenbau Sachsen mbH
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Zu den Hinguckern der Frühlingsblumenschau gehörten die "Blumentorten" mit Mandelschalen.
Zu den Hinguckern der Frühlingsblumenschau gehörten die "Blumentorten" mit Mandelschalen.  © Sebastian Thiel/Fördergesellschaft Gartenbau Sachsen mbH

"Das Thema ist bekannt. Wir denken gemeinsam mit dem Schlösserland über Lösungen nach. Ein eintägiges Testangebot mit einer Rikscha wurde jedoch kaum nachgefragt", so Muschalek.

Titelfoto: Bildmontage: Sebastian Thiel/Fördergesellschaft Gartenbau Sachsen mbH

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