Ernte läuft! Jetzt wird die Salbeiwurzel verarbeitet

Freital - Jetzt geht es dem Salbei an die Wurzeln: Der Freitaler Naturheilmittelhersteller "Bombastus" (Jahresumsatz 13,35 Millionen Euro, 155 Mitarbeiter) ist weltweit der einzige Anbaubetrieb, der die Wurzel der Salbeipflanze und ihre Wirkstoffe nutzt. Auf einem halben Hektar Salbeifeld wurden am Mittwoch die Wurzeln "geerntet".

Feldbauleiter Daniel Lehmann (47) zeigt eine gut ausgebildete Salbeiwurzel.  © Norbert Neumann

Auf insgesamt 13 Hektar baut Bombastus Salbei hauptsächlich für die Teeproduktion an.

"Mit Beginn des Herbstes sammelt die Salbeipflanze in ihren Wurzeln alles, was sie für den Winter braucht", erklärt Feldbauleiter Daniel Lehmann (47).

"Genau diesen Zeitpunkt nutzen wir für das Roden und die Verarbeitung der Wurzeln."

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Wegen des hohen Aufwandes wird nicht jedes Jahr gerodet, sondern nur dort, wo Salbeipflanzen seit mindestens fünf Jahren gedeihen.

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Die Salbeiwurzeln werden nach dem Roden zuerst per Hand zerhackt.  © Norbert Neumann
Bombastus-Mitarbeiter Lars Jungnickel (35) weiß: Wurzelernte ist viel Handarbeit.  © Norbert Neumann
Der Arhama-Salbeiwurzel-Trunk kann nach reichhaltigem Essen als Bitter genossen werden.  © Norbert Neumann

500 Kilo soll die diesjährige Wurzelernte einbringen. Die gesäuberten und zerkleinerten Wurzeln werden in 500-Liter-Steingut-Bottichen in eine alkoholische Lösung eingelegt.

Der Auszug wird für zwei Produkte verwendet: Arhama-Salbeiwurzel-Trunk und Salvikör - beides dient der guten Verdauung.

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