Dresden - Seit Mittwochvormittag suchen Einsatzkräfte an der Kiesgrube Zschieren nach einer möglichen Vermissten. Nach dem Fund eines Handtuchs und Frauenkleidung, von deren Besitzerin weit und breit keine Spur war, befürchtet die Polizei das Schlimmste. Ein Tag später wurde die Suche fortgesetzt - allerdings erfolglos.
Gegen 10.40 Uhr war der ordentlich zusammengelegte Haufen Kleider am Mittwoch am Ufer gefunden wurde, wie ein Sprecher der Polizeidirektion Dresden gegenüber TAG24 noch erklärte. Nachdem man die Besitzerin nicht ausfindig machen konnte, wurde eine Suchaktion eingeleitet.
Ein Fährtenspürhund gab daraufhin weiteren Anlass zur Sorge: Als er an dem Kleiderhaufen geschnüffelt hatte, führte er die Einsatzkräfte direkt zum Wasser.
"Wir gehen davon aus, dass jemand ins Wasser gegangen und nicht wieder rausgekommen ist", schilderte der Polizeisprecher die Lage.
Rettungstaucher der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) wurden angefordert, die mit speziellen Sonargeräten bis in die frühen Abendstunden nach einer Person suchten. Die Suchaktion blieb bisher erfolglos. Als die Nacht hereinbrach, mussten die Suchmaßnahmen sogar gestoppt werden.
Wie die Polizeidirektion Dresden am Donnerstagmorgen mitteilte, wurde die Suche am Donnerstag zunächst an Land und aus der Luft mit einem Hubschrauber fortgesetzt. Allerdings wurde der Einsatz am Vormittag vorerst beendet, es wurden keine Hinweise entdeckt.
Weitere Suchmaßnahmen würde man zwar in Blick fassen, sagt Polizeisprecher Marko Laske (50) am Nachmittag auf TAG24-Anfrage, allerdings sei noch nicht geplant, wann diese passieren wollen.
Erstmeldung vom 30. September, 19.09 Uhr. Zuletzt aktualisiert am 1. Oktober um 13.44 Uhr.