Dresden - Eine erfolglose Suchaktion hat am Sonntagabend den Bahnbetrieb in Dresden gestört. Auch ein Helikopter der Bundespolizei kam zum Einsatz.
Im Bereich zwischen dem Bahnhof Strehlen und dem Hauptbahnhof wurde erstmals gegen 20 Uhr eine Person auf den Gleisen gemeldet. Ausgerückte Einsatzkräfte der Bundespolizei konnten dort jedoch niemanden ausfindig machen, wie ein Sprecher der Bundespolizeiinspektion Dresden gegenüber TAG24 am Montagmorgen erklärte.
Nachdem der Bahnbetrieb daraufhin wieder aufgenommen wurde, ging nur eine halbe Stunde später die nächste Meldung ein. Wieder wurde eine Person im selben Bereich auf den Gleisen gesichtet, wieder musste die Bahnstrecke gesperrt werden.
Zur Unterstützung bei der Suche rückte die Bundespolizei diesmal auch mit einem Helikopter aus. Zudem führte eine S-Bahn in dem Bereich eine Sichtfahrt durch - fuhr also so langsam, dass sie jederzeit hätte bremsen können.
Doch weder aus der Luft noch vom Boden aus konnte eine Person auf den Gleisen festgestellt werden.
Gegen 22 Uhr beendete der Helikopter die Suche. Im Zuge der Suchaktion kam es dabei zu teils massiven Verspätungen für Fahrgäste der Bahnlinie S1.