Kaum wiederzuerkennen: Holperpiste am Stadtrand von Dresden nach Frischzellenkur fertig
Kreischa - Freie Fahrt am Stadtrand von Dresden. Die Sperrung der Poststraße/K9021 ist aufgehoben. In den Sommerferien hat die Verbindungsstraße, die zum Ortseingang Kautzsch führt, einen neuen Anstrich erhalten.
Jahrelang war die Überwindung der Kreisstraße zwischen Lockwitztalbrücke an der Hummelmühle und dem Ortseingangsschild kein Vergnügen. Das ist nach der Sanierung nun Geschichte.
"Mit der Investition von rund 290.000 Euro schaffen wir langfristig mehr Sicherheit im Straßenverkehr und erhöhen die Lebensqualität vor Ort", kommentierte Landrat Michael Geisler (66) das Ende der Arbeiten.
In seinem Beisein wurde die Strecke am Donnerstag eingeweiht. Die früher gebeutelte Fahrbahn ist kaum wiederzuerkennen, das jahrelange Geholper durch die ländliche Idylle nun Geschichte.
"Durch profilgerechtes Anfräsen der Bestandsdecke, Ausfräsen von Baumstümpfen und Wurzeln, dem Einbau von Vorprofil und Asphaltdeckschicht im Hocheinbau" bekam die Straße ein frisches Profil.
Jeden Morgen die wichtigsten Nachrichten direkt in dein Postfach.
- Lokale Nachrichten aus Dresden & Umgebung
- Exklusive Hintergrundberichte
- Jederzeit abbestellbar
Sanierung der Kreisstraße nach Kautzsch hat 290.000 Euro gekostet
Fünf Ausweichstellen erleichtern das Begegnen mit dem Gegenverkehr.
"Endlich kann man wieder ohne Schlaglöcher Auto fahren. Außerdem ist es nun leichter möglich, dem Wildwechsel auszuweichen", sagte ein Anwohner zu TAG24.
Um die Ausführung der Bauarbeiten hat sich das Unternehmen Richard Schulz Tiefbau GmbH aus Schwarzheide gekümmert.
Die 290.000 Euro hat der Landkreis Sächsische Schweiz/Osterzgebirge einschließlich eigener Verwaltungskosten übernommen.
Titelfoto: TAG24

