Korean Facial in Dresden: 22-Jährige bringt neuen Beauty-Trend in die Stadt

Dresden - Koreanische Hautpflege liegt im Trend. Auch in Dresden gibt es künftig die Möglichkeit, die Haut nach dem Vorbild koreanischer Methoden verwöhnen zu lassen. Kristin Schumann (22) hat sich auf "Korean Facial" spezialisiert und möchte mit ihrem Beautystudio "Cosmissy" einen neuen Ansatz in die Stadt bringen. TAG24 hat nachgehakt.

Kristin Schumann (22) ist Inhaberin von "Cosmissy" und bietet ab November die koreanische Beauty-Methode "Korean Facial" in Dresden an.  © Eric Münch

Wie Kristin "Krissy" Schumann gegenüber TAG24 erzählt, führte ihr beruflicher Weg zunächst in eine ganz andere Richtung: Sie absolvierte eine Ausbildung zur Bürokauffrau, bevor sie 2025 den Schritt in die Selbstständigkeit wagte und ihr eigenes Beautystudio "Cosmissy" gründete.

Ihre Begeisterung für koreanische Beauty-Methoden entwickelte sich demnach durch ihre Leidenschaft für Korean Lash Lifting, eine besondere Variante des klassischen Wimpernliftings, die sie auch in ihrem Studio anbietet.

Durch die Beschäftigung mit der Methode begann sie, sich intensiver mit koreanischer Kosmetik und insbesondere mit Korean Skincare auseinanderzusetzen.

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"Mich hat einfach total fasziniert, wie anders Korean Skincare an das Thema Haut rangeht, nicht nur für einen kurzen Glow, sondern mit Fokus auf gesunde, gepflegte Haut", erzählt Krissy.

Gleichzeitig habe sie die Idee gereizt, etwas nach Dresden zu bringen, "was es so hier noch nicht gibt".

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Auf der Adlergasse 1a können die Dresdner künftig und ganz nach koreanischer Art ihre Haut verwöhnen lassen.  © Eric Münch

"Korean Facial": Im Mittelpunkt steht der langfristige Aufbau der Haut

Beim Korean Facial wird die Haut präventiv gepflegt.  © Eric Münch

Doch was genau steckt eigentlich hinter einem Korean Facial? "Der Unterschied ist eigentlich, dass ein Korean Facial nicht einfach eine normale Gesichtsbehandlung mit koreanischen Produkten ist", erklärt die 22-Jährige.

Im Mittelpunkt stehe vielmehr der langfristige Aufbau der Haut. Sie soll mit Feuchtigkeit versorgt, gestärkt und zum Strahlen gebracht werden. Welche Produkte und Behandlungsschritte zum Einsatz kommen, richtet sich dabei nach dem individuellen Hautzustand.

"Bei einer klassischen Gesichtsbehandlung steht oft die Reinigung und Ausreinigung im Vordergrund. Beim Korean Facial geht es eher um dieses pralle, glowy und gepflegte Hautbild, also in Richtung 'Glass Skin'", so Krissy.

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Dabei kommt es laut der Beauty-Expertin vor allem auf das Zusammenspiel verschiedener Techniken und Wirkstoffe an. Die Haut soll nicht lediglich oberflächlich gepflegt, sondern gezielt mit Wirkstoffen versorgt werden.

Für Krissy geht es bei einem Korean Facial allerdings um mehr als um einen kurzfristigen Beauty-Effekt. Dahinter stecke vor allem eine andere Herangehensweise an Hautpflege.

"Der zentrale Unterschied ist die Philosophie: Klassische Behandlungen setzen oft erst an, wenn ein Hautproblem bereits da ist. Der Korean Facial denkt präventiv - die Haut wird verstanden, Ursachen erkannt und gezielt gestärkt, bevor Unreinheiten, Entzündungen oder vorzeitige Hautalterung überhaupt entstehen", so Krissy.

Kristin Schumann absolvierte 1:1-Elite-Schulung

Je nach Paket und Umfang dauert ein Termin zwischen 60 und 90 Minuten.  © Eric Münch

Entsprechend soll die Behandlung nicht nur bestehende Hautprobleme in den Fokus nehmen. Vielmehr gehe es darum, die Hautbarriere langfristig zu stärken und die Haut möglichst gesund zu erhalten.

Welche Behandlung infrage kommt, hängt dabei vom jeweiligen Hauttyp und Hautzustand ab. Je nach Paket und Umfang dauert ein Termin zwischen 60 und 90 Minuten.

Und auch der Effekt soll unmittelbar nach der Behandlung sichtbar und spürbar sein: "Direkt danach fühlt sich die Haut spürbar praller, hydrierter und unglaublich weich an - fast wie ein Babypopo. Der Glow ist sofort sichtbar", beschreibt Krissy das Ergebnis gegenüber TAG24.

Um sich gezielt auf die koreanischen Behandlungsmethoden zu spezialisieren, absolvierte die 22-Jährige bei Christina Peters von "Larixa Cosmetics" eine 1:1-Elite-Schulung.

Bei ihren Behandlungen arbeitet Krissy hauptsächlich mit "Cellbycell", einer Hautklinikmarke aus Korea. Dabei spiele insbesondere die Zusammensetzung der Produkte eine Rolle. "Die Produkte unterscheiden sich vor allem in den Inhaltsstoffen und der Zusammensetzung. Koreanische Pflege ist zum Teil milder formuliert und enthält viele natürliche Inhaltsstoffe."

Eine Behandlung nach koreanischem Vorbild bedeutet für Kunden allerdings nicht automatisch, dass sie anschließend ausschließlich koreanische Kosmetik verwenden müssen. "Je nach persönlichem Budget und Hautbedürfnis empfehle ich passende Produkte, egal ob europäisch oder koreanisch", so die Beauty-Expertin.

Mit ihrem Beautystudio "Cosmissy" möchte die 22-Jährige damit einen Teil der koreanischen Beauty-Philosophie nach Dresden bringen. Alle weiteren Infos gibt es auf ihrer Website. Termine sind ab November buchbar.

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