Nach Aufmal-Aktion: Hier wird seit heute ein richtiger Zebrastreifen gebaut

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Von André Jahnke

Dresden - Die Posse um einen selbst aufgemalten Zebrastreifen auf der Glacisstraße in Dresden nimmt ein glückliches Ende. Die Bauarbeiten zu einem richtigen Fußgängerüberweg vor dem Heinrich-Schütz-Konservatorium haben nun begonnen, wie die Stadtverwaltung mitteilte.

Die Bauarbeiten für einen Zebrastreifen auf der Glacisstraße haben am Montag begonnen.
Die Bauarbeiten für einen Zebrastreifen auf der Glacisstraße haben am Montag begonnen.  © Katharina Kausche/dpa

Damit soll das Überqueren der Straße an dieser Stelle sicherer werden. 

Bis Anfang November soll der Überweg gebaut sein. Fußgänger werden demnach sicher durch das Baufeld geführt. Die Kosten betragen den Angaben zufolge rund 44.000 Euro.

Im Sommer 2025 hatten Unbekannte an der viel befahrenen Straße in der Neustadt einen Zebrastreifen auf die Fahrbahn gemalt, um einen sicheren Zugang zum Heinrich-Schütz-Konservatorium zu ermöglichen.

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Die Stadt hatte die Straßenüberquerung kurzerhand mit Warnbaken gesperrt, weil die Farbe nicht entfernt werden konnte und die kurzzeitige Sicherung des Überwegs mit gelber Markierungsfolie fehlschlug.

Für einen sicheren Weg über die Straße mussten Schulkinder und Anwohner weit laufen.

Im August 2025 wurde der Zebrastreifen von nicht offizieller Ebene aufgemalt.
Im August 2025 wurde der Zebrastreifen von nicht offizieller Ebene aufgemalt.  © Sebastian Kahnert/dpa
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Es handle sich bei falschen Zebrastreifen nicht nur um eine Sachbeschädigung, sondern auch um einen gefährlichen Eingriff in den Straßenverkehr, hatte die Stadt die Maßnahme damals begründet. Ferner würden eigenmächtig angebrachte Verkehrszeichen eine Ordnungswidrigkeit nach Straßenverkehrsordnung darstellen.

Titelfoto: Katharina Kausche/dpa

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