Dresden - Nach der Sperrung des Blauen Wunders für Sanierungsarbeiten bleibt jetzt die nächste Brücke dicht: So muss die Nossener Brücke bis Ende November siebenmal von abends bis morgens gesperrt werden. Teils überschneiden sich die Sperrzeiten der beiden Brücken.
Mit Fertigstellung des 280 Meter langen Tunnels neben der Nossener Brücke hat die alte Rohrbrücke ausgedient.
Denn Leitungen für Fernwärme, Strom und Internet laufen jetzt nicht mehr durch das Brückenbauwerk, sondern durch den neuen Tunnel unterhalb der Bahngleise.
Der Abriss der parallel zur Nossener Brücke verlaufenden Rohrbrücke schafft Platz für den Neubau und wird jetzt mit nächtlichen Vollsperrungen umgesetzt.
Diese sind in den Nächten zum kommenden Samstag (20 bis 8 Uhr), 31. Oktober (20 bis 8 Uhr), 3. November (18.30 bis 5.30 Uhr), 21. November (20 bis 8 Uhr), 22. November (20 bis 8 Uhr), 25. November (18.30 bis 5.30 Uhr) und 26. November (18.30 bis 5.30 Uhr).
Für die Demontage der Rohrbrücke werden zwei Mobilkräne von der bestehenden Nossener Brücke aus eingesetzt.
Autos und DVB-Busse werden während der Sperrzeiten über Tharandter, Würzburger und Chemnitzer Straße umgeleitet. Teils sind Nossener Brücke und Blaues Wunder zeitgleich dicht, wie etwa am kommenden Freitagabend oder am Wochenende vom 20. bis 22. November.