Bannewitz - Der Gastronom René Dost, besser bekannt als "Redo XXL", war kürzlich zu Besuch im Timberjacks Bannewitz. Das BBQ-Restaurant hatte zuletzt für Aufsehen gesorgt, nachdem ein Influencer die Lokalität scharf kritisiert und damit ordentlich Beef angezettelt hatte. Redo hingegen zeigte eine ganz andere Meinung.
René Dost (Redo), Gründer der bekannten REDO-Unternehmensgruppe, ließ sich offenbar nicht lumpen und machte sich nach der miserablen Bewertung des selbsternannten "Gastroflüsterers" Kemal Üres selbst ein Bild vom Timberjacks in Bannewitz.
Üres hatte das Essen des BBQ-Restaurants teilweise als "echt das Schlechteste mit, das ich je gegessen habe" bezeichnet. Daraufhin entwickelte sich ein öffentlicher Schlagabtausch zwischen dem Influencer und dem Lokal.
Redo hingegen zeigte sich bei seinem Besuch sichtlich begeistert. Mit seiner gewohnt schrillen Art nahm er seine Zuschauer in einem Video mit durch das Timberjacks und staunte bereits beim Betreten des Restaurants.
"Ich dachte immer, ich hab ein XXL-Restaurant - aber wat is denn dit hier?", sagt der Potsdamer Gastronom und Betreiber von sieben XXL-Restaurants sichtlich verblüfft. "Dit is ja mal Mega-XXL."
Anschließend legt er noch einmal nach, nachdem er die riesige TV-Wand gesehen hat: "Du siehst mich selten mit offenem Mund - aber dit hab ick ja noch gar nich jesehn, […] überwältigend."
Redo zeichnet ein völlig anderes Bild vom Timberjacks als Kemal
Empfangen wurde Redo von Geschäftsführer Thomas Kemner, der sich über die vorausgegangene Kritik von Üres gegenüber TAG24 weniger begeistert zeigte.
Die öffentliche Bewertung habe demnach auch Auswirkungen auf die Mitarbeitenden: "Mittlerweile haben wir eine teilweise völlig verunsicherte Belegschaft, in der Mitarbeiter anfangen, an ihrer eigenen Arbeit zu zweifeln", erzählt Kemner.
Der Besuch von Redo zeichnet nun ein völlig anderes Bild. Während Üres insbesondere am Steak kaum ein gutes Haar gelassen und sogar vermutet hatte, dass es sich bei den Knochensteaks um Tiefkühlware handeln könnte, zeigte sich Redo vom Geschmack überzeugt.
Schon die Präsentation des Steaks beeindruckte den Gastronom. Sein Urteil fiel eindeutig aus: "Richtig saftig, richtig geil". Besonders die Pfeffersauce hatte es ihm angetan.
Anschließend warf Redo noch einen Blick hinter die Kulissen und besuchte die Küche des Timberjacks. Auch dort zeigte er sich überrascht: "Die machen das alles selber hier". Begeistert stellte er fest: "Für so einen Riesenladen wird hier alles hausgemacht - selbst die Mozzarella-Sticks." Sein Fazit: "Ich weiß nicht wie ihr das macht - aber ihr seid geil."
Dass möglichst viel selbst gemacht wird, sei beim Timberjacks kein Zufall, erklärte Kemner im Gespräch mit TAG24. Das Restaurant setze bewusst auf "echte Lebensmittel und möglichst viel eigene Verarbeitung". "Wo es wirtschaftlich und logistisch möglich ist, möchten wir Produkte zunehmend direkt von Landwirten und Erzeugern beziehen", so der Geschäftsführer.