Nintendo, Playstation oder PC: Wer gewinnt den Konsolen-Krieg in Dresden?
Dresden - Eine Gaming-Hauptstadt ist Dresden bei weitem nicht. Doch wer im Elbflorenz zockt, hat bei der Wahl der Konsole einen Favoriten.
Kurz vor dem Start der weltweit größten Spielemesse, der "Gamescom" in Köln, hat der Elektronikhändler "MediaMarktSaturn" untersucht, welche Konsolen in den 100 größten deutschen Städten am häufigsten gekauft werden.
Dresdner greifen im Onlineshop von MediaMarktSaturn dabei am häufigsten zu Konsolen des Herstellers "Nintendo", daddeln also auf einer "Switch", dem neuen Modell "Switch 2" oder gar einer "Wii", wie das Unternehmen am Mittwoch mitteilte.
Im Zeitraum zwischen dem 1. und 30. Juni wurden in Dresden demnach pro 10.000 Einwohner 15,29 Nintendo-Konsolen für durchschnittlich 400,52 Euro gekauft. Hinzu kommen 13,51 Nintendo-Games für durchschnittlich 30,43 Euro.
Im Vergleich zu anderen Städten landet Dresden mit dieser Bilanz aber lediglich auf dem 67. Platz. Spitzenreiter ist Wuppertal, wo im selben Zeitraum auf 10.000 Einwohnern insgesamt 24,77 Nintendo-Konsolen gekauft wurden.
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Gaming-Hauptstadt: Wo leben die meisten Zocker?
Wie beliebt eine Playstation in der sächsischen Landeshauptstadt ist, wird in der Analyse dabei nicht ganz ersichtlich.
Für die Auswertung wurden die Verkäufe der Konsolen von Hersteller "Sony" mit den Verkäufen von Spielen für die PS4 und PS5 zusammengefasst: Dresden landet hier mit 19,26 verkauften Playstation-Produkten pro 10.000 Einwohnern auf Platz 83. Daten zur Xbox von Hersteller "Microsoft" wurden dagegen gar nicht berücksichtigt.
Als "Gaming-Hauptstadt" geht aus dem Vergleich klar die Ruhrpott-Stadt Wuppertal hervor. Hier wurden im Juni auf 10.000 Einwohner insgesamt 84,1 Gaming-Produkte für Nintendo, Playstation oder auch PC für durchschnittlich 253,46 Euro gekauft.
In Dresden (Platz 69) waren es 50,9 Produkte für durchschnittlich 240,15 Euro.
Titelfoto: Bildmontage: Zacharie Scheurer/dpa, Christophe Gateau/dpa

