Preisflut für Kunst-Zentrum in Dresden-Hellerau

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Dresden - Über gleich mehrere Preise kann sich das Europäische Zentrum der Künste Hellerau freuen: Einmal für den Umbau des Ostflügels des Festspielhauses, gleich zweimal für die Qualität der Tanz-Inszenierungen.

Blick ins Foyer des sanierten Ostflügels des Festspielhaus Hellerau.
Blick ins Foyer des sanierten Ostflügels des Festspielhaus Hellerau.  © Montage: Brigada González

Das Projekt "Festspielhaus Hellerau - Flügel Ost" - fertiggestellt vor gut einem Jahr - ist beim Sächsischen Staatspreis für Baukultur ausgezeichnet worden, mit einer von drei mit 5000 Euro dotierten Anerkennungen.

Die Arbeit des Dresdner Architekturbüros heinlewischer wurde unter anderem dafür gewürdigt, dass im sanierten Gebäude dessen dunkle Vergangenheit erinnerbar bleibt: Der Hellerau -Ostflügel wurde zu NS-Zeiten als SS-Polizeischule genutzt. Jetzt dient der Bau als künstlerisches Proben- und Residenzzentrum.

Außerdem: Hellerau wurde in einer Umfrage von Kritikern der Plattform tanznetz.de als Bühne des Jahres ausgezeichnet. Gelobt wird die "kontinuierlich hohe Qualität des Programms unter zunehmend schwierigen finanziellen Rahmenbedingungen".

In der Kategorie "Persönlichkeiten hinter der Bühne" wurden Christoph Bovermann und Elisabeth Krefta für die Ausrichtung des Festivals "Tanzplattform Deutschland 2026" genannt.

Titelfoto: Montage: Brigada González

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