Stadt entschärft Gefahrenstelle an Dresdner S-Bahnhof
Dresden - Seit 2017 fordern Bürger mehr Verkehrssicherheit am S-Bahnhof Pieschen. 2021 kündigte die Verwaltung an, am Leisniger Platz Mittelinseln errichten zu wollen. Jetzt wurde die Gefahrenstelle entschärft.
Die Straße am S-Bahnhof Pieschen ist ein Umsteigepunkt auch für DVB-Busse und wird täglich von rund 9000 Autos befahren. Nun konnte die Verwaltung den lange geplanten barrierefreien Ausbau der Haltestelle abschließen.
Dabei wurde auch eine neue Mittelinsel als Querungshilfe errichtet. Die nützt nicht nur Fußgängern.
"Radfahrer können am südlichen Ende sicherer nach links in die Torgauer Straße abbiegen, da sie sich im Schatten der Mittelinsel kurzzeitig aufstellen können", teilt ein Stadtsprecher mit.
Auch wurden Straßenabläufe erneuert, Fernmeldekabel umverlegt. Die Kosten betragen rund 670.000 Euro.
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"Dass es neun Jahre braucht, um eine offensichtliche Gefahrenstelle zu entschärfen, ist das Gegenteil von zügigem Verwaltungshandeln", kritisiert SPD-Stadtrat Stefan Engel (33).
Schöner wäre ein Zebrastreifen gewesen, aber "besser diese Lösung als gar keine Verbesserung". Verzögerungen des Bauprojektes hatte es laut Verwaltung zuletzt auch "witterungsbedingt" gegeben.
Titelfoto: Ove Landgraf
