Striezeltanne aufgestellt: Weihnachtsbaum lässt lange auf sich warten
Dresden - Ein Hauch von Weihnachtsstimmung war am letzten Oktobertag bereits in Dresden zu spüren, als der Striezelmarkt seine Tanne angeliefert bekam. Doch die Geduld der Wartenden wurde dabei auf eine lange Probe gestellt.
Circa 12 Uhr sollte der Weihnachtsbaum angeliefert werden, doch zu diesem Zeitpunkt hatte sich der Transport noch nicht auf den Weg in Richtung Dresden gemacht.
Etwas mehr als 100 Schaulustige hatten sich mittags am Altmarkt versammelt und wurden auf später vertröstet.
Auch um 14 Uhr noch keine Spur vom Baum. Erst als es bereits dunkel geworden war, erreichte der Baum-Transport, der gegen 12.30 Uhr in Pirna aufgebrochen war, um kurz nach 17 Uhr die Innenstadt.
Die Verzögerung bei der Anreise hing laut der Stadt Dresden mit der enormen Breite der Nordmanntanne und deren Gewicht von knapp 10 Tonnen zusammen, weshalb nur langsam gefahren werden konnte.
"Da steht er", meldete die Stadt Dresden gegen 18.50 Uhr freudig via Instagram-Story.
Am Vormittag war die Nordmanntanne bei Familie Bormann-Paul in Pirna-Neundorf gefällt worden.
Der aus Kanada in den 50er Jahren gepflanzte Nadelbaum sei "im wahrsten Sinne des Wortes übers Haus gewachsen", verriet Mario Paul gegenüber TAG24.
Da es keine optimale Fläche gebe, wohin der Baum bei einem Sturm fallen könne, sei die Lösung Striezelmarkt laut Paul eine praktische gewesen.
Der 592. Dresdner Striezelmarkt hat vom 25. November bis 24. Dezember geöffnet.
Titelfoto: Bildmontage: Steffen Füssel

