Vermisstensuche an Dresdner Kiesgrube: Keine Gewissheit, ob Frau tatsächlich verunglückt ist
Dresden - Die Suchaktion nach einer womöglich vermissten Person an der Kiesgrube Zschieren wurde am Donnerstag abgebrochen und soll am Freitag wieder aufgenommen werden. Sollte tatsächlich jemand im Wasser untergegangen sein, ist inzwischen vom Schlimmsten auszugehen.
Ob sich tatsächlich eine Person im Wasser befindet, kann die Polizei zum aktuellen Stand "nicht mit Bestimmtheit" sagen, wie ein Sprecher gegenüber TAG24 am Donnerstagabend erklärte.
Die Suchaktion wurde bereits am Vormittag unterbrochen und soll am Freitag fortgesetzt werden, so der Stand der Dinge.
Auslöser für die Vermisstensuche an der beliebten Dresdner Badestelle war der Fund von zurückgelassener und ordentlich zusammengefalteter Frauenkleidung in Ufernähe am Mittwochvormittag: "Wir gehen davon aus, dass jemand ins Wasser gegangen und nicht wieder rausgekommen ist", schilderte die Polizei noch am Mittwochabend.
Grund zur Sorge gab dabei ein Fährtenspürhund, der im Zuge der Suchaktion zunächst an dem Kleiderhaufen geschnüffelt hatte und die Einsatzkräfte anschließend in Richtung Wasser.
Jeden Morgen die wichtigsten Nachrichten direkt in dein Postfach.
- Lokale Nachrichten aus Dresden & Umgebung
- Exklusive Hintergrundberichte
- Jederzeit abbestellbar
Vermisstensuche an Dresdner Kiesgrube soll am Freitag fortgesetzt werden
Nachdem die Suchaktion am Mittwochabend zum Einbruch der Dunkelheit unterbrochen wurde, stieg am Donnerstagmorgen bereits ein Helikopter in die Luft, um von oben Ausschau zu halten. Ebenfalls ohne Erfolg.
Weitere Suchmaßnahmen würde man zwar in Blick fassen, sagt Polizeisprecher Marko Laske (50) am Nachmittag auf TAG24-Anfrage, allerdings sei noch nicht geplant, wann diese passieren sollen.
Am Abend erklärte ein Polizeisprecher die Suche am Donnerstag dann für beendet: "Morgen geht es weiter."
Erstmeldung vom 30. September, 19.09 Uhr. Zuletzt aktualisiert am 1. Oktober um 18.12 Uhr.
Titelfoto: Bildmontage: Daniel Förster (2)
