Vermisstensuche an Dresdner Kiesgrube wieder erfolglos: "Prüfen, ob es überhaupt noch Sinn macht"

Dresden - Auch am Freitag musste die Suche nach einer womöglich verunglückten Person in der Kiesgrube Zschieren erfolglos abgebrochen werden. Die Polizei prüft nun, ob überhaupt noch weiter gesucht werden soll.

An der Kiesgrube Zschieren wurde die Vermisstensuche auch am Freitag erfolglos beendet.  © TAG24

Seit Mittwoch läuft die Suche nach einer womöglich vermissten Frau, die ihre Kleidung am Ufer zurückgelassen und dann im Wasser ertrunken sein könnte. Am Freitagabend wurde die Suchaktion vorerst ergebnislos beendet, erklärte ein Sprecher der Polizeidirektion Dresden gegenüber TAG24.

Ob es überhaupt Sinn habe, die Einsatzkräfte ein weiteres Mal im Wasser der beliebten Badestelle nach einer Person suchen zu lassen, soll nun geprüft werden.

Denn noch immer gibt es "keinen adäquaten Vermisstenfall", betonte der Polizeisprecher mit Verweis auf einen Datenbank-Abgleich. Ob sich tatsächlich eine Person im Wasser befindet, bleibt also weiterhin fraglich.

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Auslöser für die Suche an der beliebten Dresdner Badestelle war der Fund von zurückgelassener und ordentlich zusammengefalteter Frauenkleidung in Ufernähe am Mittwochvormittag: "Wir gehen davon aus, dass jemand ins Wasser gegangen und nicht wieder rausgekommen ist", schilderte die Polizei noch am Mittwochabend.

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Auch eine Tauchergruppe der Polizei ist vor Ort.  © TAG24
Die zurückgelassene Kleidung lässt das Schlimmste befürchten.  © Daniel Förster

Kleidung an Kiesgrube Dresden-Zschieren gefunden: Person im Wasser, oder nicht?

Die Maßnahmen werden vom DLRG unterstützt.  © Daniel Förster

Grund zur Sorge gab dabei ein Fährtenspürhund, der im Zuge der Suchaktion zunächst an dem Kleiderhaufen geschnüffelt hatte und die Einsatzkräfte anschließend in Richtung Wasser. Auch mit Sonargeräten ausgestattete Rettungstaucher der DLRG suchten daraufhin die Kiesgrube ab.

Nachdem die Suchaktion am Mittwochabend zum Einbruch der Dunkelheit unterbrochen wurde, stieg am Donnerstagmorgen bereits ein Helikopter in die Luft, um von oben Ausschau zu halten. Ebenfalls ohne Erfolg.

Erstmeldung vom 30. September, 19.09 Uhr. Letzte Aktualisierung am 2. Oktober um 19.06 Uhr.

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