Neu gegründet: Denkmalforum zur Ostmoderne

Dresden - Als Ostmoderne bezeichnet man jene Baustile, die nach dem Zweiten Weltkrieg in der DDR entstanden. Längst ist die Ostmoderne nicht nur eigenes Forschungs-, sondern auch Schutzgebiet. Die fünf neuen Bundesländer zuzüglich Berlin haben sich dafür jetzt zusammengetan.

Der Kulturpalast ist ein Wahrzeichen der Ostmoderne.
Der Kulturpalast ist ein Wahrzeichen der Ostmoderne.  © imago/imagebroker

Die Zusammenarbeit findet auf der Ebene der Denkmalfachämter statt. Gegründet wurde ein Denkmalforum namens "Ostmoderne in Architektur, Städtebau und baubezogener Kunst in der DDR", getragen von der Vereinigung der Denkmalfachämter in den Ländern (VDL).

Das Forum diene "dem Erfahrungsaustausch und dem Wissenstransfer der bisher von den Denkmalfachämtern erarbeiteten Erkenntnisse in der Inventarisation und der Praktischen Denkmalpflege", heißt es in einer Erklärung des Landesamtes für Denkmalpflege Sachsen.

Was bisher jede Landesstelle für sich tat, soll jetzt mit Synergieeffekten verbunden werden.

Dresden: Sexueller Übergriff auf Mädchen (14) in Dresden: Polizei sucht Täter und bittet um Mithilfe
Dresden Sexueller Übergriff auf Mädchen (14) in Dresden: Polizei sucht Täter und bittet um Mithilfe

Zu den Aufgaben der Denkmalpflege gehört es, Kriterien dafür zu bestimmen und weiterzuentwickeln, bedeutende Bauten vor Abriss zu schützen, sie zu erhalten und gegebenenfalls die Sanierung anzuregen.

Als Beispiele aufgeführt werden unter anderem der Dresdner Kulturpalast (1969), das Neue Rathaus in Plauen samt des Wandbilds von Karl-Heinz Adler und Friedrich Adler (1975/1976) oder die Katholische Pfarrkirche St. Franziskus (1981 bis 1983).

Titelfoto: imago/imagebroker

Mehr zum Thema Dresden: