Niedrigwasser legt Dresdner Fähren lahm: Zwei Verbindungen noch immer außer Betrieb
Dresden - Wegen des niedrigen Wasserstandes kommt es noch immer zu erheblichen Einschränkungen des Fährbetriebs auf der Elbe. Während es zwar für einige Fähren heißt: "Leinen los!", stehen andere Verbindungen noch still.
Aktuell bleiben die Fähre "Johanna", die zwischen der Johannstadt und der Neustadt pendelt, und das Fährboot "Caroline", das zwischen Niederpoyritz und Laubegast verkehrt, noch außer Betrieb, wie die Dresdner Verkehrsbetriebe (DVB) informieren.
Sowohl die Personenfähre "Elbflorenz" als auch die Autofähre "Schlossfähre" zwischen Kleinzschachwitz und Pillnitz schippern jedoch weiterhin planmäßig über die Elbe.
Die kräftigen Regenschauer, die heute vom Himmel gekommen sind, haben den niedrigen Pegelständen einen ordentlichen Schub gegeben. Daher gehen die DVB davon aus, dass ab Dienstagnachmittag (18. August) wieder alle Fähren verkehren können.
Dafür muss der Elbpegel jedoch ausreichend hochsteigen, mehr als 50 Zentimeter seien für einen zuverlässigen Fährbetrieb notwendig. Ab etwa 55 Zentimetern würden die Betriebsbedingungen als sicher gelten.
Vor allem niedrige Pegelstände an den Anlegestellen würden nach Angaben der DVB zu Einschränkungen im Fährbetrieb führen, diese würde man derzeit fortlaufend beobachten. Ob die "Johanna" und die "Caroline" am Dienstagnachmittag starten können, hängt also von den Entwicklungen des Wasserstands ab.
Titelfoto: DVB AG
