Streit geht in die nächste Runde: Doch kein Abkassieren für Terrorsperren?
Dresden - Niederlage für die Verwaltung!
Sie will, dass private Veranstalter den Terrorschutz mitbezahlen sollen. Für kleine Feste kann das existenzbedrohend sein. Im Stadtrats-Ausschuss fiel der Rathaus-Plan aber durch.
Der Stadtrat entscheidet am Donnerstag, ob Veranstalter für Transport, Auf- und Abbau der städtischen Terrorsperren aufkommen sollen - doch es ist fraglich, ob sich eine Mehrheit findet.
Denn im federführenden Ausschuss für Wirtschaftsförderung wurde die Verwaltungsvorlage schon einstimmig abgelehnt!
Dort wurde stattdessen ein SPD-Antrag angenommen, der die Verwaltung auffordert, die Inrechnungstellung von Terrorsperren "unverzüglich zu unterlassen".
Stadträtin Kristin Sturm-Karls (41, SPD): "So ein Votum ist eine klare Quittung. Die Verwaltung ist auf dem Holzweg und muss umsteuern."
Titelfoto: Steffen Füssel
