Hotel "Stadt Rom" in Dresden: Letzte Lücke am Neumarkt kann geschlossen werden

Dresden - Es ist die letzte Lücke, die am Neumarkt noch geblieben ist: Nun rückt der Wiederaufbau des "Hotel Stadt Rom" nahe dem historischen Standort ein Stück näher. Der Bauausschuss machte den Weg frei zur Ausschreibung des Grundstücks.

So sah das Hotel Stadt Rom vor seiner Zerstörung aus.
So sah das Hotel Stadt Rom vor seiner Zerstörung aus.  © repro

Die Räte einigten sich auf einen entsprechenden Bebauungsplan, legten damit auch Eckpunkte für den Wiederaufbau des im Zweiten Weltkrieg zerstörten Hotels fest. So sollen die Fassaden zur Platz-Seite wie früher aussehen.

Das Dach soll mit grauem Schiefer gestaltet werden, wie es die Gesellschaft Historischer Neumarkt gefordert hatte. Alte Steinteile (lagern seit Jahrzehnten im Lapidarium) sollen möglichst wieder eingebaut werden.

Um die Abstände zu den benachbarten Bauten zu wahren, soll es etwa sieben Meter weiter östlich errichtet werden. Auf eine gesonderte Tiefgarage wird verzichtet. Zudem wird der Erhalt von einigen der neun Säulen-Eichen, die am Standort seit 2008 stehen, geprüft.

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Wenn auch der Stadtrat grünes Licht gibt, kann im kommenden Jahr das Grundstück für einen Investor ausgeschrieben werden.

Sicht aus Richtung Wilsdruffer Straße: Im Moment zieren noch neun Säulen-Eichen den Platz.
Sicht aus Richtung Wilsdruffer Straße: Im Moment zieren noch neun Säulen-Eichen den Platz.  © Steffen Füssel
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So könnte die letzte Lücke am Neumarkt künftig aussehen.
So könnte die letzte Lücke am Neumarkt künftig aussehen.  © Visualisierung: SPM/LHD
SPD-Stadtrat Stefan Engel (33).
SPD-Stadtrat Stefan Engel (33).  © Tobias Koch

"Der Wiederaufbau stärkt die Altstadt als touristisches Herz Dresdens", sagt SPD-Stadtrat Stefan Engel (33) erfreut. "Die Rekonstruktion des Neumarkts ist eine echte Erfolgsgeschichte, die nun so ihr Ende findet."

Titelfoto: Bildmontage: Repro, Tobias Koch

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