Rotarier machen's möglich: "Jolka" auch auf Ukrainisch

Dresden - Für viele Ukrainer ist das Jolka-Fest ein Höhepunkt des Jahres, bei dem Väterchen Frost die Weihnachtsgeschenke für die Kinder bringt. Durch Spenden konnten jetzt mehrere Theatershows für Kinder und Eltern veranstaltet werden.

Für die ukrainischen Kinder war die Feier ein Höhepunkt des Jahres.
Für die ukrainischen Kinder war die Feier ein Höhepunkt des Jahres.  © Petra Hornig

Das Jolka-Fest kommt ursprünglich aus der Sowjetunion und sollte eine (weltliche) Alternative zum russisch-orthodoxen Weihnachten sein. Traditionell wird es am 31. Dezember gefeiert.

Am Wochenende fanden im Parkhotel die (vorgezogenen) Feiern mit Theateraufführungen mit Tanz und Musik statt.

Dabei standen auch ukrainische und russische Kinder gemeinsam auf der Bühne.

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Bezaubernd: Im Parkhotel fanden gleich mehrere Theateraufführungen mit Tanz und Musik statt.
Bezaubernd: Im Parkhotel fanden gleich mehrere Theateraufführungen mit Tanz und Musik statt.  © Petra Hornig
Auf der Theaterbühne waren auch Schneemann und Hexe zu sehen.
Auf der Theaterbühne waren auch Schneemann und Hexe zu sehen.  © Petra Hornig

So schön war das Jolka-Fest im Parkhotel

Machten die Jolka-Feste möglich (v.l.): "Kolibri"-Vereinsvorsitzende Halyna Yefremova (79), Eva-Maria Stange (65), Gemeindienstbeauftragte beim Rotary Club Canaletto, Kolibri-Geschäftsführerin Kristina Daniels und Barbara Schubert (60) vom Rotary Club Dresden.
Machten die Jolka-Feste möglich (v.l.): "Kolibri"-Vereinsvorsitzende Halyna Yefremova (79), Eva-Maria Stange (65), Gemeindienstbeauftragte beim Rotary Club Canaletto, Kolibri-Geschäftsführerin Kristina Daniels und Barbara Schubert (60) vom Rotary Club Dresden.  © Petra Hornig

Organisiert wurden sie von dem Dresdner Verein "Kolibri", der sich für Menschen unterschiedlicher Herkunft einsetzt.

Geschäftsführerin Kristina Daniels: "Erstmals wurden fünf Jolka-Feste in russischer, ukrainischer und deutscher Sprache angeboten."

Möglich machten das auch die Dresdner Rotary Clubs. Sie spendeten 5000 Euro für Kostüme, Deko sowie Mietkosten.

Titelfoto: Montage: Petra Hornig

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